Stellt sich der MODE-Einzelhandel die falschen Fragen?

Stellt sich der MODE-Einzelhandel die falschen Fragen?

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MaraDie Geschäftsführerin des Netzwerkes Deutscher Mode- und Textil-Designer, Mara Michel, sagt:

Stellt sich der MODE-Einzelhandel die falschen Fragen?

Wen wundert es, dass der MODE-Einzelhandel sich paralysiert?

Die 4 wichtigsten Fakten, die sich nicht aufhalten oder ändern lassen:
1. Online-Einkäufe nehmen rapide zu
2. Modeketten sind beliebter denn je
3. Marken machen sich unabhängig vom Einzelhandel
4. Das Wetter schlägt Kapriolen
Mara Michel

Wie reagiert der MODE-Einzelhandel darauf?
Er jammert und wartet ab – im besten Fall überlegt er sich „neue alte“ Marketingstrategien, wie noch mehr Preisreduzierung, noch mehr permanente Schluss-Abverkäufe,…….. wobei herauskommt: kein Gewinn und gerade so überm Wasser halten oder beenden.

Über den Preis kann es also nicht gehen, dass die Kundenfrequenz wieder höher wird, da sind E-commerce und Ketten weit überlegen.

Was dann?
Sinnvolle Fragestellung zu 1. – Online-Einkäufe nehmen rapide zu -:
Was hat der E-Commerce nicht, was der MODE-Einzelhandel jedoch einzigartig bieten kann?
Die Antwort: Persönliche Begegnung, Gesprächskultur und empathische Beratung. Dafür gilt es Programme zu entwickeln.

Sinnvolle Fragestellung zu 2. – Modeketten sind beliebter denn je -:
Was haben die Modeketten nicht, was der MODE-Einzelhandel jedoch einzigartig bieten kann?
Antwort: Neue Ware. Unbekannte Label, die nicht überall zu haben sind.
Dafür muss mit mindestens 20 % des Einkaufs ins Risiko gegangen werden, -nach genauester Zielgruppenanalyse. Dafür gilt es Programme zu entwickeln.

Sinnvolle Fragestellung zu 3. – Marken machen sich unabhängig vom Einzelhandel -:
Was hat der MODE-Einzelhandel den Markenläden voraus?
Antwort: Individuelle, auf seine Zielgruppe spezifisch ausgewählte, vielseitige Ware. Das direkte Eingehen können auf die Wünsche seiner Kunden.
Dafür gilt es Programme zu entwickeln.

Sinnvolle Fragestellung zu 4. – Das Wetter schlägt Kapriolen -:
Wie kann der MODE-Einzelhandel dem Wetter die Stirn bieten?
Antwort: Durch vorsorgen mit „Wetterware“. Nicht im Januar und Februar schon Frühling und Sommer zeigen, nicht im heißesten Monat Sommerschlussverkäufe starten, nicht im August Winterware zeigen. In den Fenstern spontan die Außentemperatur mit der entsprechenden Ware spiegeln.

Dafür gilt es nicht nur Programme zu entwickeln und Möglichkeiten bereitzustellen, sondern auch MODE-Einzelhandels-POLITIK  zu betreiben.

Das Netzwerk DEUTSCHER MODE- und TEXTI-DESIGNER
Bietet dafür Workshops und Programme  an mit erfahrenen Designern, Industriepartnern, Querdenkern und Brainstormern.

Ihre

Mara Michel

Mara Michel
Geschäftsführerin VDMD
Netzwerk für Mode + Textil + Interior

Vizepräsidentin DT, DesignTag im Deutschen Kulturrat Berlin
Mitglied im Kulturrat Fachausschuss Arbeit Soziales
Mitglied im Kulturrat-Sprecherrat
Mitglied im Präsidium des EFC, Europäischer Moderat

Semmelstraße 42
97070 Würzburg
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