Second Hand Trend: „Das It-Piece von gestern ist die Zukunft der Mode“

Second Hand Trend: „Das It-Piece von gestern ist die Zukunft der Mode“

Preloved statt Fast Fashion: Wer auf Designer Second Hand setzt, profitiert nicht nur modisch – sondern setzt auch ein deutliches Zeichen für mehr Nachhaltigkeit.

7 bis 10 Mal: So häufig – oder selten – werden heute zahlreiche Kleidungsstücke getragen, bevor sie wieder entsorgt werden. „In den letzten 15 Jahren ist der Verkauf von Kleidung weltweit um das Doppelte angestiegen. Zugleich ist in dieser Zeit die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Kleidungsstückes stark zurückgegangen: Es wird im Schnitt 36 % weniger getragen“, weiß Harald Sipple, Geschäftsführer von Vite EnVogue, Europas führendem Anbieter für preloved Designermode. „Nachhaltig ist diese Entwicklung nicht, denn die Bekleidungsindustrie hat enorme Auswirkungen auf die Umwelt.“ Tatsächlich bringt es die weltweite Textilproduktion jährlich auf über eine Milliarde Tonnen CO2 – mehr als alle internationalen Flüge und der weltweite Schiffsverkehr zusammen. Und wer schnell neue Kleidung kauft und sie ebenso schnell entsorgt, treibt nicht nur die Fast-Fashion-Industrie weiter an, sondern befeuert auch die Umweltproblematik.

„Dabei haben es doch auch die Fashionistas selbst in der Hand, die Welt ein wenig besser zu machen“, findet Dr. Daniel Petters. Re-Commerce lautet das Stichwort: das zweite Leben für gebrauchte Teile, Secondhandmode oder, für besonders hochwertige gebrauchte Designerstücke und It-Pieces, „preloved Fashion“. Weniger Kleidung kaufen und dafür hochwertigere, die Kleidung länger tragen, sie weiterverkaufen und damit in den Modekreislauf zurückgeben – Online-Plattformen wie Buddy&Selly und Vite EnVogue machen es möglich. „Wer ein hochwertiges preloved Teil kauft, verlängert dessen Lebensdauer und verkleinert gleichzeitig dessen ökologischen Fußabdruck. Die Gleichung ist einfach: Je länger Kleidung getragen wird, desto nachhaltiger wird sie. So erhält preloved Fashion im Zusammenhang mit der Umweltproblematik einen ganz neuen Stellenwert.“ Dass Qualität und Marke bei preloved Fashion stimmen müssen, versteht sich von selbst. „Bei Vite EnVogue prüfen unsere Experten jedes Teil von Hand“, berichtet Sipple. „Und auch der Spaß am ‚Schnäppchen’ geht für die Kundinnen nicht verloren, schließlich verkaufen wir Einzelstücke und keine Massenware.“

Dabei kommt auch der tiefere Sinn von Mode nicht zu kurz, denn preloved Fashion ermöglicht, sich durch hochwertige, aber erschwingliche Mode höchst individuell auszudrücken. „Gute Designerfashion kommt eigentlich nie aus der Mode – sie ist zeitlos originell. Sowohl aus modischer wie auch aus nachhaltiger Sicht kann man also sagen: Das It-Piece von gestern ist die Zukunft der Mode.“

Hier geht es zu Vite EnVogue: https://www.vite-envogue.de/

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