ModEurop ColourClubConference definiert Farbkarte für Sommer 2020

ModEurop ColourClubConference definiert Farbkarte für Sommer 2020

Wird die von Active- und Streetwear getriebene Farbwelt weiter vorangetrieben oder stehen wir vor einer Entwicklung geschlechtsneutraler geprägter Harmonien? Ist die Zeit reif für einen Richtungswechsel? Mit mehr Chic und mehr Klasse? Wie wird sich die Mode im Sommer 2020 entwickeln? Welche Farben und Materialien werden wichtig? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der ModEurop ColourClubConference, die am 15./16. Oktober in der Trendmetropole Berlin stattgefunden hat. Das ModEurop Kreativteam unter der Leitung von Martin Wuttke und Uta Riechers-Wuttke durfte zu diesem Meeting knapp 50 Teilnehmer begrüßen. Neben namhaften Vertretern aus Industrie und Handel waren zahlreiche internationale Gäste unterschiedlichster Branchen zur ModEurop ColourClubConference gekommen. Dazu gehörten Leisten- und Sohlenhersteller, Start-ups aus der 3D-Druck-Szene sowie Gerbereien, Designer und Studenten der AMD.

Farben, Sound und Visionen. Im Fokus des Meetings, das zum zweiten Mal im inspirierenden Ambiente der AMD, Akademie Mode und Design, Berlin stattgefunden hat, standen die Farbauswahl und Erstellung der Lederfarbkarte zur Saison Frühjahr/Sommer 2020. Spannende Impulse und den so wichtigen Blick über den Tellerrand boten außerdem die Vorträge der Berliner Designerin Layla Müller und des Design Thinkers York Dieter von der Agentur Point Blank. Welchen Einfluss hat Fashion Tech auf die Bekleidung der Zukunft? Die futuristische Kollektion „The Syma Line“ von Layla Müller vereint Sound und Innovation. Die Kreative zeigte den faszinierten Teilnehmern auf, wie sie durch Berührung ihrer Kleidung Töne erzeugen können. Spannende Einblicke in die Design Thinking basierte Produktentwicklung vermittelte York Dieter. Er zeigte auf, wie man es schafft, Grenzen zu überwinden, Kunden besser zu verstehen, Begeisterung zu wecken und im Team gewinnbringende, innovative Services und Produkte zu entwickeln.

Mehr Ruhe, mehr Chic, mehr Klasse. So lautet die Botschaft für die Farb- und Materialwelt im Sommer 2020. „Monochrome Looks, ganz frei von Drucken, signalisieren einen zentralen Trendwechsel“, prophezeit ModEurop Trendexperte Martin Wuttke. Der Kreative sieht die Zeit reif für mehr Feminität und die nächste „Heel-Revolution“. Sport- und Streetwear verschwinden allerdings noch nicht ganz von der modischen Bildfläche. Aus diesen soziokulturellen Entwicklungen definieren sich die drei ModEurop Farbthemen für Frühjahr/Sommer 2020. Das Thema „Crafted Sensation“ ist eine Ode an die Natur. Hier treffen ruhige, naturnahe Farbtöne auf knackige Highlights und sorgen so für einzigartige, progressive Kombi-Möglichkeiten. Taktile Emotionen und Bewegung stehen bei den Materialien, darunter viele Flechtungen, Patchwork und Fransen, im Fokus. Sinnlichkeit gepaart mit Minimalismus und Empathie vereint das Thema „Cool Temptation“. Kühle, lichte Töne und polarisierende Neutralfarben, darunter die Highlight-Farbe „Mint“, lassen ultramoderne, minimalistische Aussagen entstehen. Poesie trifft auf Coolness. Neue 3D-Strukturen bringen Bewegung auf die Flächen. Glanz ist gesetzt. Urbanes Sommergefühl, Fernweh und Festivalstimmung prägen das dritte Thema „Upbeat Emotion“. Tradition wird hier neu gedacht. Vibrierende Kontraste entstehen durch intensive Farben im Mix mit sonnengebleichten Pastelltönen. Das Thema bietet viel Potenzial für neue Materialien: Tattoo-Leder, Mesh, Gummiertes, Batiken, Scuba, Knit… Der Reiz liegt im Mix. Plastik und Leder werden zu gleichberechtigten Partnern.

Das kreative Meeting war – nicht zuletzt durch die spannenden Impulse der Guest Speaker und Studenten – ein voller Erfolg. ModEurop lädt alle Kreativen ein, die modische Zukunft der Schuh- und Lederwarenbranche aktiv mitzugestalten. Die nächste ModEurop ColourClubConference findet Anfang April 2019 statt. Ort und Datum werden in Kürze bekannt gegeben. Die ModEurop Lederfarbkarte für Frühjahr/Sommer 2020 ist ab Ende November beim DSI in Offenbach erhältlich.

 

Offenbach, 17. Oktober 2018

 

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