Fashion Events

24. QUARTERfashion Mitteldeutsche Mode Messe Leipzig
Wir waren dabei, als die  führende regionalen Ordermesse für Fashion in Mitteldeutschland das 24. Mal an den Start geht.  Jeder, der ein Gewerbe hat und dies auch nachweisen kann, hat hier Zutritt und die Möglichkeit sein Sortiment aufzustocken.  Neben QUARTERfashion sind auch noch QUARTERkids, QUARTERdessous, QUARTERshoes, QUARTERbags und QUARTERsports vertreten, was die komplette Bandbreite des Modeliebhabers  umfasst.


Die MMC deckt mit zuletzt 400 Anbieter und über 900 Kollektionen nicht nur ein umfassendes Markenportfolio ab, sondern entwickelt sich als Messe- und Dienstleistungsplattform auch stetig weiter. Wer sich jetzt fragt; “Warum Quarter?“,  das steht symbolisch für ca 17 Millionen  Endverbraucher und 6.000 Einzelhändler, die im MMC- Kerneinzugsgebiet leben und somit ein stolzes Viertel des deutschen Fashion Marktes ausmachen.

Während der Messe hatten wir die Gelegenheit uns mit Detlef Schilling, dem Geschäftsführer der Greenland Nature GmbH zu unterhalten und konnten Ihm ein wenig auf den Zahn fühlen.  Wer sich das Interview gerne anschauen möchte, folgt ganz einfach diesem Link:  hier

[1] Greenland Nature steht für Qualitätsprodukte aus Leder, die jedes Stück durch unterschiedlichste Bearbeitung zum Unikat machen.  Mit seinen handgearbeiteten Damen- und Herrentaschen lässt Detlef die Herzen aller Liebhaber natürlicher Stoffe höher schlagen und fasziniert außerdem noch mit seinen Designs wie man zum Beispielan der Art Craft Collection sieht.

Bei dem nächsten Interviewpartner handelt es sich um Sven Oswald, der die Firma Jennifer Jones vertritt, die ihren Hauptsitz in Zwickau hat.

Jennifer Jones, die Taschen ganz nach dem Motto “Ich brauche keine Tasche, ich kann mir keine neue
Tasche leisten, aber für 30 Euro nehme ich sie doch mit.“ für den Normalverdiener zaubert.  Das Label versteht es Praktikabilität und Stil miteinander zu vereinen und ist dabei auch noch schonend zu unseren Brieftaschen.  Gibt es etwas Schöneres? Das Interview mit Sven finden Sie/ Du hier:

[2] Last but not least war es sogar noch möglich uns auf ein Wort mit Nicole Steege, der Projektmanagerin von QUARTERdessous und QUARTERsports zu treffen, die uns einen generellen Überblick über den Aufbau der Messe gibt und uns zu dem 25. Jubiläum der QUARTERfashion 2019 einlädt. Wir sind gespannt und freuen uns auf eine weitere inspirierende Messe und die Menschen, die sie auf die Beine stellen und besonders machen.  hier

Dank des letzten Jahrhundertsommers konnte der Hutfacheinzelhandel das Jahr 2018 mit einem Umsatzplus abschließen – zum vierten Mal in Folge. Sonnen- und UV-Schutz im Sommer und weiche Qualitäten mit versteckter Funktion im Winter sind die Trends für 2019/20.

Der spezialisierte Facheinzelhandel erzielten 2018 ein Umsatzplus in Höhe von 1,4 Prozent. Zum vierten Mal in Folge konnten die Mitglieder Umsatzwachstum erzielen (2017: 4,0 Prozent; 2016: 1,6 Prozent, 2015: 2,5 Prozent). Das belegt die Jahresumfrage der Gemeinschaft Deutscher Hutfachgeschäfte e.V. (GDH), die während der GDH-Mitgliederversammlung vom 22. bis 23. Januar 2019 in Wiesbaden präsentiert wurde. Damit liegt die Hutbranche wieder besser als der Modebranchendurchschnitt (TW: -2 %; TM -1,8 %).

Hut und Mütze sind hip und setzen auf Funktion

„Hüte und Mützen sind modisch im Trend und besitzen darüber hinaus Schutz und immer mehr Funktion. das kommt an“, erklärt der 1. Vorsitzender der GDH e.V., Andreas Voigtländer. „Leider war der Winter viel zu mild, sonst wäre das Plus viel größer ausgefallen; Mode ist und bleibt eine Wetterabhängige Branche. Von dem Jahrhundertsommer haben wir profitiert und da die Funktion UV-Schutz geschätzt wird rollten viele Panamas und andere zertifizierte Hüte über die Ladentheke.“

Das Mega-Thema der Zukunft ist Funktion, das belegt die GDH-Jahresumfrage. Das sind Kopfbedeckungen mit UV-Schutz im Sommer in hochwertigen Materialien. Wasser- und winddichte Materialien mit versteckten Funktion wie Ohrenklappen sind die Stars im Winter, die zudem immer mehr Komfort zeigen: weich, knautschbar und zum Teil rollbar, die in die Jacken- oder Handtasche passen.

Am 09. und 10. Januar fiel mit den Ordertagen Mainhausen der Startschuss für die Präsentation der Herbst/Winter Saison 2019/20, die ersten Trends wurden gesichtet und die ersten Aufträge platziert. Der Fachhandel trotzte dem Winter erfolgreich und erschien, zwar mit etwas Verspätung, aber dennoch gewohnt zahlreich, um in den sechs Hallen auf dem Campus der anwr die neue Saison einzuläuten. Die Händler aus den unterschiedlichsten Branchen wie dem Lederwaren-, Textil- oder Schuhfachhandel, aber auch aus den Bereichen Geschenkartikel und PBS, konnten aus einem gewohnt breiten und hochwertigen Markensortiment wählen. Über 80 nationale und internationale Marken präsentierten ihre Produktneuheiten. Neben modischer Ware in den Trend- und Flashfarben des kommenden Winters stellten die Lieferanten auch Sofortprogramme und NOS-Kollektionen zur unmittelbaren Auslieferung vor.

Bei der ASSIMA, Initiator und Ausrichter der Ordertage Mainhausen, bot sich dieses Mal ein ganz ungewohntes Bild. Hier setzte man auf intensive Einzelgespräche mit den Mitgliedern, um diesen das neue Marketing- und Kollektionskonzept vorzustellen und gemeinsam die nächsten Schritte zu besprechen. „Wir haben aufgrund der zeitlichen Nähe der beiden Messeveranstaltungen beschlossen, unseren Mitgliedern die Herbst/Winter Kollektionen 2019/20 der Eigenmarken komplett im Februar zur Order zu präsentieren. Wir haben diese Veranstaltung dazu genutzt, in individuell vereinbarten Gesprächsterminen unseren Mitgliedern die neue und inspirierende Welt des Handels vorzustellen, die zukünftig die Ausrichtung der ASSIMA definieren wird“, kündigte Angelika Knobloch, Marketing- und Einkaufsleitung ASSIMA, das neue Konzept an, das unter ihrer Führung entwickelt wurde.

Die Messeparty fand wie gewohnt am ersten Abend statt und wurde, begleitet von kulinarischen Köstlichkeiten, für Gespräche unter Kollegen und einen intensiven Austausch genutzt. Die nächste ASSIMA Messe, exklusiv für ASSIMISTEN, findet am 06. und 07. September 2019 statt, die nächsten „Ordertage Mainhausen“, für alle Fachhändler zugänglich, am 12. und 13. Juli 2019. Mehr Informationen unter www.ordertage-mainhausen.com.

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Deutsche Schuh- und Lederwarenhersteller haben Japan im Visier 

Der japanische Markt steht für die deutsche Schuh- und Lederwarenindustrie auch weiterhin im Fokus. Anlässlich der 9. Ausgabe der Fashion World Tokyo Autumn (22. bis 24. Oktober 2018) war der HDS/L zum zweiten Mal mit einem Gemeinschaftsstand vertreten. Die Messe verzeichnet Zuwächse: 976 Aussteller aus dem Fashion- und Schuh/Accessoires-Bereich (April: 832) präsentierten ihre Produkte auf 25.690 qm. Die Besucherzahlen lagen mit 19.952 leicht unter der April-Marke (22.000).

Der deutsche Gemeinschaftsstand, der an allen Tagen gut frequentiert war, zählte zwölf Unternehmen, davon neun aus dem Schuhbereich, einen Lederwaren-Anbieter sowie zwei Hersteller modischer Accessoires. HDS/L Hauptgeschäftsführer Manfred Junkert sieht die Messe als durchweg gelungen an. „Es konnten neue Unternehmen gewonnen werden, und zwar aus unterschiedlichen Bereichen, z.B. Jost Lederwaren oder Finn Comfort.“ Die Neu-Aussteller zeigten sich mit dem Messeverlauf zufrieden. Dietmar Jost vom gleichnamigen Hersteller lobt die hervorragende Organisation und den wertigen Standbau. „Alles in allem eine interessante Messe, auf der wir gute Kontakte zu potenziellen Vertriebspartnern knüpfen konnten.“ Auch Jens Wolter von Finn Comfort zieht ein positives Fazit, wünscht sich aber eine etwas strukturiertere Aufteilung der Messe: „Der sehr bunte Mix an Ausstellern zieht natürlich entsprechend unterschiedliche Besuchergruppen an. Wir als Markenhersteller konnten nicht zuletzt durch die Präsenz unserer japanischen Importeure viele Kunden an unserem Stand begrüßen. Unser Qualitätsmerkmal „made in Germany“ kommt in Japan sehr gut an. Wir werden an der nächsten Ausgabe wieder teilnehmen.“ 

Auch das Thema Networking stand im Fokus: Ein Vertreter der deutschen Botschaft in Japan besuchte den Gemeinschaftsstand und zeigte sich von der Vielfalt der deutschen Schuh- und Lederwarenindustrie beeindruckt. Manfred Junkert setzt auf Kontinuität und langfristigen Erfolg: „Wir gehen davon aus, dass das geplante Wirtschaftsabkommen der Europäischen Union mit Japan weitere und neue Marktchancen für deutsche Hersteller eröffnen wird.“ Die deutschen Schuh- und Lederwarenaussteller setzen ihre Beteiligung an der japanischen Fachmesse in jedem Fall fort: Bei der kommenden Fashion World Tokyo Spring vom 27. bis 29. März 2019 wird es wiederum einen HDS/L Gemeinschaftsstand geben. Anmeldungen sind noch bis zum 30.11.2018 möglich.

Berlin, 15. November 2018

 

Kontakt:

Dr. Claudia Schulz

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit HDS/L

Tel.: 069/829741-10

E-Mail: c.schulz@hdsl.eu

 

MAROC IN MODE – MAROC SOURCING

                Marrakesch, 11. + 12. Oktober 2018

 

Der komprimierte Überblick über die marokkanischen Fashion Industrie mit Spezialisten für Fast Fashion und Denimwear

1.853 Besucher, darunter markenstarke Unternehmen sowie die Topliste der vertikalen Anbieter

Schnelle Lieferzeiten, schnell auf Trends reagieren zu können, sind extrem wichtige Faktoren, um konkurrenzfähig zu bleiben. Mit dem Fast-Fashion Konzept hat sich die Branche stark verändert. Flexibilität bei der Beschaffung und Produktion von Musterteilen, kleinen Serien innerhalb sehr kurzer Zeit ist erforderlich und verleiht diesem Ecosystem in Marokko einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Ein weiterer Vorteil ist die Nähe zu Europa, die der Schnelligkeit in der Produktion weiteren Vorschub leisten. Auch die Zollfreiheit aufgrund der EU-Vereinbarung erleichtert den Warenverkehr.

1853 Besucher aus 22 Nationen haben die Maroc in Mode – Maroc Sourcing genutzt, um nach neuen Produktionsunternehmen zu recherchieren und bereits bestehende Kontakte zu intensivieren und zu konkretisieren. 1.179 Besucher kamen aus Marokko, 674 aus dem Ausland: 32% aus Frankreich, gefolgt von 8,5% aus Italien, 8% aus UK, 7% aus Portugal, 7% aus Spanien, 6,5% aus Deutschland etc. Die Besucher setzten sich aus allen Handelsbereichen wie Modekonzernen, Filialisten, Online-Handel oder markenstarken Modeherstellern zusammen, von Discountern bis zu Luxusdesignermarken. Fast Fashion und nachhaltige Produktion standen im Fokus der Besucher, zudem hat die Qualität der Produktion viele Besucher beeindruckt.

Marokkos wichtigster Wirtschaftszweig auf Wachstumskurs 

Heute gehört Marokko zu den zehn führenden Bekleidungsproduzenten in die EU und ist zweitgrößter Lieferant der Mittelmeeranrainerstaaten. „Die marokkanische Bekleidungsindustrie zeigt eine sehr große Dynamik, trotz des starken internationalen Wettbewerbsumfeldes. Seit 2012 wächst der marokkanische Bekleidungssektor kontinuierlich mit einem Rekordumsatz der Exporte im letzten Jahr von 37 Mrd. Dirham (2,65 Mrd. Euro)“, so Mohamed Tazi, Generaldirektor von AMITH, Veranstalter der Maroc in Mode in Partnerschaft mit AMDIE (Moroccan Agency for the Development of Investments) und der Groupe Banque Populaire.

Die Textilindustrie wird stark von Regierungsseite unterstützt, im Rahmen des PAI (Plan Acceleration Industriel) wird intensiv in die Entwicklung dieses wichtigen Wirtschaftszweiges mit 200.000 Arbeitsplätzen und 1.600 Firmen, Marokkos größter Arbeitgeber, investiert. Marokko ist eines der wenigen Länder mit einer konzertierten Strategie für die Entwicklung des textilen Sektors. Hierzu gehörte die Identifizierung der Eco-Systeme und deren Lokomotiven, die die kleineren Firmen in dem jeweiligen Segmenten mit sich ziehen und unterstützen: Fast Fashion, Denim, Knit, Technical Textiles, Home Textiles und Industry Retailer. Der Plan ist aufgegangen, die positive Dynamik zeigt sich in allen Regionen des Landes wie Casablanca, Tangier, Rabat etc. und in allen Eco-Systemen.

AMITH kündigt weitere Zusammenarbeit an 

Ein weiterer Schritt den Export der marokkanischen Produktion zu fördern, ist die angekündigte Zusammenarbeit von AMITH und AMDIE mit dem Internationalen Handelszentrum (ITC), eine gemeinsame Organisation der WTO und der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf. Mit dem GTEX-Programm soll die Exportwettbewerbsfähigkeit des marokkanischen Textil- und Bekleidungssektors gestärkt werden, ein Mehrwert in der gesamten Wertschöpfungskette geschaffen werden. Mehr als 30 kleine und mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Fast Fashion, Denim und Knit werden mit Trainingsmaßnahmen von der Beschaffung bis zum Exportmarketing von Experten gecoacht und mit neuen Märkten und Kunden vernetzt.

Maroc in Mode – Maroc Sourcing: ein komprimierter Überblick über das Angebot der marokkanischen Bekleidungsindustrie

128 Aussteller aus 9 Ländern aus den Ecosystemen Fast Fashion, Denim, Knit, Tailored Fashion etc. zeigten sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Messe. Besonders lobten die Firmen die neuen Kontakte zu Händlern und Marken aus dem nordeuropäischen Raum wie Deutschland, den Niederlanden und Schweden. Auf den Bedarf dieser Kunden, wie z.B. kleinere Liefermengen oder spezielle Größentabellen zu akzeptieren, stellen sich die marokkanischen Produzenten inzwischen ein, so zum Beispiel Abderrahmane Atfi von Medsourcing: „Wir haben an das Konzept der jungen französischen Onlineplattform `Envie de fraize´ für Umstandsmode geglaubt und sind mit ganz kleinen Liefermengen angefangen. Die Firma ist ein Senkrechtstarter geworden und wir freuen uns, dass wir zusammen gewachsen sind.“

                    Fast Fashion und Ecology auf der Maroc in Mode 

Das größte Angebot stellte der Bereich Fast Fashion mit über 40 Anbietern, darauf folgt der Denim-Bereich. Hier sind Eco-Jeans ein „Muss“: Das Moroccan Denim Cluster präsentierte mehr als 20 Firmen auf der Messe, die nahezu ausnahmslos Denimstoffe verwenden, die mit einer Laser-/Ozontechnik behandelt wurden, Methoden die umweltschonend wenig Wasser für das Finishing der Stoffe benötigen. Die Technik kommt von der spanischen Firma Jeanologia. Joseph Vercher, Jeanologia Director Europe, hat auf der Maroc in Mode das Verfahren in einem Vortrag vorgestellt. Geliefert werden die Stoffe von dem Produzenten Evlox, Aussteller der Messe, der mit allen großen marokkanischen Denimproduzenten zusammenarbeitet. Sustainability war auch das Thema bei den anderen Firmen, wie z.B. bei Apparel Mills, die ebenso wie die Firma Temasa Tétouan Maille (Kunert Fashion GmbH Marokko), Garne aus Öko-Baumwolle anbieten. Apparel Mills hat sich erstmalig als Zusammenschluss von vier Firmen mit der Produktionskette vom Strick, über Färben, Drucken und Produktion auf der Maroc in Mode präsentiert und wurde von einem deutschen Besucher begeistert als Möglichkeit zum „One-Stop-Shopping“ gelobt.

Umweltmanagement, textiles Ökodesign und neue Technologien im Fokus der Vortragsreihe auf der Maroc in Mode – Maroc Sourcing 

Aufmerksamkeit der Austeller und Besucher zogen die Vorträge zu den Themen nachhaltige Textilproduktion und die Veränderung der weltweiten Produktions- und Beschaffungsprozesse auf der Messe auf sich.

  • Vertreter des ZDHC-Programs (Zero Discharge of Hazardous Chemicals) referierten über Umweltmanagement der Unternehmen als ganzheitlichen Ansatz zur Bekämpfung von gefährlichen Chemikalien in der gesamten Wertschöpfungskette, dem sich auch bereits marokkanische Firmen angeschlossen haben.
  • Ein gemeinsames Nachhaltigkeitskonzept und eine einheitlich Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung u.a. von Bekleidungsproduzenten durch den HIGG INDEX war das Thema von Baptiste Carrière Pradal der Sustainable Apparel Coalition (SAC).
  • Mögliche Veränderungen im Produktionsprozess durch Industrie 4.0 und deren Nutzen präsentierte Abdelaziz Sifaoui, Direktor Lectra, ebenfalls Aussteller auf der Maroc in Mode. AMITH hat ihrerseits schon vor einem Jahr eine Think-Tank-Strategie für 4.0 ins Leben gerufen und einen Sektorplan für Human Resources entworfen. Die marokkanischen Hersteller müssen sich auf diese Fabrik der Zukunft vorbereiten, indem sie ihr technologisches Ökosystem entwickeln und das Personal entsprechend ausbilden. 

Hot Spot Marrakesch: Inspiration, Information und Business!

MAROC in MODE – MAROC SOURCING

Nächste Ausgabe: Marrakesch, 25.-26. Oktober 2019

www.marocinmode.ma

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FON +49-211 3026 4337 FAX +49-211 5858 8566, EMAIL CONTACT INFO@JANDALI.BIZ

 

 

 

 

 Der Meeting Point für das Modebusiness mit fast 59.000 Fachbesuchern
 Neue Akzente: Ökologische Richtlinien in der Mode – beispielhaft der Sportmodehersteller i Ning
 Perfekte Übersicht durch klare Modesegmente mit über 825 Marken
 CHIC als Service-Partner

Gerade ist die 3. Edition der jüngeren Schwester der größten Modemesse Asiens CHIC zu Ende gegangen. Insgesamt wurden 58.400 Besucher registriert, die sich aus allen Sparten des Handels bis zu den großen Einkaufscentern zusammensetzen. Die Besucherzahl entspricht nahezu der des Vorjahres, obwohl der Messetermin zwischen maßgeblichen Feiertagen wie dem Mondfest und der Golden Week lag.

„Die Bedeutung von „Made in China“ hat sich verändert!“ äußerte sich Chen Dapeng, President CHIC Shanghai und Executive Vice President CNGA anlässlich der soeben zu Ende gegangenen CHIC Shanghai vom 27.-29. September 2018. „Der Fokus der chinesischen Bekleidungsindustrie hat sich von Quantität auf Qualität verschoben, „Innovation“ und „Upgrading“ sind Schlüsselfaktoren für die Wettbewerbsfähigkeit der Fashion Brands als Antwort auf die Marktveränderungen.“

In diesem Zusammenhang spielt das Thema „Sustainability“ eine ausschlaggebende Rolle,“ Unterstrichen wurde die Bedeutung, die die CHIC Shanghai dem Thema Nachhaltigkeit beimisst, durch die Fortsetzung der Sustainable Development Zone auf der CHIC in deren Rahmen Li Ning, Chinas berühmteste Sportswearmarke, auftrat. Die Brand wurde von Li Ning gegründet und nach ihm benannt, dem ehemaligen Olympioniken und 6fachen Goldmedaillengewinner im Kunstturnen. Li Ning beeindruckte mit seiner Modenschau, einer Kombination aus seinen kürzlich in Paris und New York gezeigten Schauen, die schon dort für Furore sorgten. Li Ning ist der erste Bekleidungshersteller Chinas, der der Gruppe für Chemical Control im Rahmen des ZDHC (zero discharge of hazardous chemicals) beigetreten ist und sich intensiv dafür einsetzt.
825 Modemarken auf der CHIC Shanghai 719 Ausstellern mit 825 Marken aus 14 Ländern und Regionen präsentierten ihre neuen Kollektionen FS 2019 sowie als neues Topic Fast Fashion für die laufende Saison. Zunehmend wird die Kontaktplattform CHIC auch für Orderplatzierungen genutzt.

CHIC Shanghai präsentierte zehn klar strukturierte Messesegmente, die die gesamte Bandbreite von Fashion und Lifestyle abbildeten: URBAN VIEW, NEW LOOK, IMPULSES, FASHION JOURNEY, HERITAGE, SECRET STARS, BAGS & SHOES, CHIC YOUNG BLOOD, SUPERIOR FACTORY und FUTURE LINK.

Die Umsatzzahlen im Womenswear-Bereich in China sind in 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 5,7% auf 116,93 Mrd. EUR gestiegen. Bis 2021 wird laut Euromonitor der Marktwert in diesem Bereich auf 139 Mrd. EUR ansteigen. Die Nachfrage nach individuellem Style, Nischenmarken, Designer Labels steigt gerade bei den jungen Konsumentinnen stark an.

NEW LOOK zeigt die diversifizierte Marktnachfrage, wie z. B. die individuellen Modemarken Trenz Eight, PN JONE oder NE. TIGER. Bemerkenswert ist, dass gerade junge Designer die Wurzeln ihrer Kultur gekonnt in ihren modernen Stil integrieren. Erstmals präsentierte sich die Gruppe E-Fashion Town auf der CHIC, die von der Stadt Hangzhou und u.a. von China National Garment Association unterstützt wird. Verstärktes Anliegen ist es, das junge Design – national und international – in einem geförderten und finanziell unterstützten Areal kreativ zu entfalten, ein vorbildliches Modecluster, das interessante Kooperationsmöglichkeiten bietet. Neben jungen aufstrebenden Designern wird demnächst auch die weltbekannte Couture Designerin Guo Pei (Gala-Kleid für Rihanna) dabei sein.

Einen Wachstumsbereich stellt auch der Bekleidungsmarkt für Herrenmode dar. Hier wurde ein Umsatzanstieg von zuletzt 4,4 % p.a. mit insgesamt 67,7 Mrd.EUR festgestellt. Bemerkenswert ist der Wandel von klassischer Businesswear zu Smart Fashion. Dabei spielen Denimkollektionen eine besondere Rolle. Ein weiteres Geschäftselement ist der Bespoke-Service. Der perfekt sitzende Anzug im italienischen Stil wird maßgeschneidert angeboten, so wie z. B. von James Kingdom.

Outdoor Casual orientiert sich zunehmend an Lifestyle-Konzepten der Konsumenten, so präsentierte Supin auf der CHIC eine Kollektion für den Globetrotter, bequeme Casualwear kombiniert mit Reisegadgets wie Nackenkissen und Teekannen. Über 60 Aussteller stellten im Bereich URBAN VIEW aus.

Im KID’S PARADISE präsentieren sich führende Brands wie eton kidd, mit Fokus auf Schuluniformen mit u.a. anitbakterieller, wasserabweisender, anti-allergischer Funktion, xtep-kids, die viele chinesische Elemente in ihrer Kidswear-Kollektion eingearbeitet haben. Beijing Jiaman Dress Co. war mit Hush Puppies, HAZZYS und Souhait auf der CHIC. SOLOCOTE präsentierte trendige Daunenjacken für Kids. Dem Thema Kidswear wird auf der CHIC im März nächsten Jahres besondere Aufmerksamkeit gewidmet, CHIC KIDZ wird eine Show-in-Show um die wachsende Nachfrage nach Kinderbekleidung zu bedienen. Im letzten Jahr waren 247 Millionen Kinder in China unter 15 Jahre alt (China National Bureau of Statistics) und 17,23 Millionen Babies wurden geboren. Der Kinderbekleidungsmarkt betrug 2017 22,7 Milliarden EUR mit einem jährlichen Wachstum von 14,3%. Gesundheitsverträgliche Materialien und Sicherheitsaspekte spielen hier eine ausschlaggebende Rolle für die Konsumenten.

Neben der koreanischen Show-in-Show PREVIEW IN CHINA, die über 50 koreanische Brands auf der CHIC zeigte, präsentierten sich die Firmen und Brands aus Italien, Frankreich, Norwegen, der UK, Polen, Australien etc. im internationalen Bereich FASHION JOURNEY. Italien stellte erneut die größte europäische Gruppenbeteiligung mit 10 Marken von Herren- und Damenaccessoires mit Collirossi, Giovanni Fabiani, Fabiani, Mychoice, Sara Kent, Primigi Made in Italy, Thierry Rabotin, Tr1, Thierry Rabotin Couture und Tiffi. Hiermit zeigt Italien, welche Bedeutung es dem Export in den immer stärker wachsenden chinesischen Markt und seinen Möglichkeiten beimisst. Im Chic März 2019 wird Italien mit dem Pavillon „La Moda Italiana“ vertreten sein, unterstützt von ITA Italian Trade Agency und EMI Ente Moda Italia. Besonders die Kollektionen der italienischen und französischen Aussteller wie Maison Lener, Urbahia Paris, Giorgio & Mario aus Frankreich haben Besucher von vip.com oder dem Yintai Shopping Center begeistert, die sich für die Märzveranstaltung eine stärkere Präsenz der europäischen Brands wünschen. Der französische Pavillon „Paris Forever“ wird neben der Fédération Francaise du Prêt-à-Porter Féminin neu zusätzlich von der Fédération Francaise du Prêt-à-Porter Masculin unterstützt. Die deutsche Gemeinschaftsbeteiligung „Made in Germany“ wird ebenfalls zur Märzveranstaltung organisiert.
Aufmerksamkeit erzielten auch die erstmals auf der CHIC ausstellende norwegische Schuhmarke SWIM mit Loafers, Regenschuhen, Regenschirmen und Taschen oder die englische Marke UKPiers mit handgenähten klassischen Herrenschuhen. Buenos aus Australien begeisterte mit exklusiven Damenschuhen im feinsten Lammleder, die in der Türkei gefertigt werden.
Besonders zufrieden äußerten sich die Aussteller der Accessoires-Bereiche SECRET STAR und BAGS & SHOES. Mehr als 120 Marken nutzten die CHIC als Netzwerk- und Verkaufsplattform. Hennessy Bear konnte sein Kundennetzwerk erweitern und neue Agenturen finden. Jero Chen, handgefertigte Schuhe, platzierte am ersten Tag direkt Order, HASUPTAM schrieb über 30.000 EUR Order. Stetson und Ruediger Accessoires waren zum ersten Mal auf der CHIC mit ihrem chinesischen Agenten, der sehr gute Kooperationsgespräche auf der Messe führen und sein Distributionsnetzwerk erweitern konnte.

FUTURE LINK präsentiert Lösungsansätze für eine effiziente und nachhaltige Bekleidungsproduktion, federführend auf der CHIC waren die Aussteller SUNTOLE, ANOK und HIKARI, die intelligente Systeme für die Produktionskontrolle der Firmen angeboten haben.
CHIC SERVICE POINT: CHIC TALK – CHIC SHOWS – CHIC MATCHING
CHIC als Service-Partner verbindet zweimal jährlich die Messeteilnehmer und informiert über die aktuellen Marktentwicklungen.

Big Data, iFashion Cloud, Retail Evolution und Trendanalysen waren wichtige Themen bei CHIC TALK, die CHIC SHOWS präsentierten neben der Li Ning Fashion Show unter anderem die International Brands‘ Show.

Zur Herbstveranstaltung der Messe wurde im Rahmen des CHIC MATCHING ein besonderes Augenmerk auf das Einkäufer/Handels-Key Account Management gelegt, um die Aussteller effizient mit den Kunden zu vernetzten. Key Accounts wie JD.com, Ali Express, amazon.cn, Carrefour, Tianma, Water Stone Market, The Mix-Place, tucheng, Sofree gallery, Hanatebako etc. nutzten die VIP Buyers Lounge für intensive Kundengespräche.

Die CHIC APP bot den Kunden die Möglichkeit, sich direkt mit den Ausstellern zu vernetzten und Termine zu vereinbaren. Durch Scannen der QR-Codes konnten die Informationen sofort ausgetauscht werden.

Für die Märzveranstaltung ist von den Veranstaltern der CHIC ein erweitertes Key Account Management geplant, das speziell für die internationalen Aussteller eine Vernetzung mit den gewünschten Distributionskanälen zum Ziel hat, um den Markteintritt für die internationalen Beteiligungen effizient zu gestalten. Die CHIC bietet den Marken die Möglichkeit, die notwendigen Insight-Views in den chinesischen Handel zu erlangen für die Lancierung der eigenen Brand in dem wachstumsstarken Konsumentenmarkt.

Nächste Veranstaltung: CHIC Shanghai, 12.-14. März, 2019
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