BIJOUX! BIJOUX! • MODESCHMUCK VON CHANEL BIS DIOR

BIJOUX! BIJOUX! • MODESCHMUCK VON CHANEL BIS DIOR

Die Bijoux Bijoux Modeschmuck Ausstellung faszinierte durch Glanz & Geschichte. Wir haben es geschafft uns die Modeschmuckausstellung im Kunstgewerbemuseum Berlin anzuschauen, die rund 500 Stücke umfasste. Eine der bedeutendsten deutschen Sammlerinnen von  odeschmuck,
Giesela Wiegert, war so großzügig ihre jahrelang zusammengesuchten Schätze dem Museum zur Verfügung zu stellen.
Eingeladen die Ausstellung zu beginnen wird man mit einem einem Zitat der Modelegende Coco Chanel;
„Costume Jewelry is not made to give women an aura of wealth, but to make them feel beautiful.„In diesem Sinne begaben wir uns auf die Spuren der Kunst,  andwerklichkeit und Finesse der Bijouterie. Der historische Teil der Ausstellung teilte sich auf 9 Vitrinen auf, die jeweils nach den Jahrzehnten der Schaffung aneinander gereiht wurden.
Startend mit den späten 1920er Jahren wurden Unternehmern wie Miriam Haskell oder Stanley Hagler
Aufmerksamkeit zuteil. Miriam Haskell (1899-1981) gehörte mit Coco Chanel und Elsa Schiaparelli zu denen, die dem Modeschmuck einen gleichberechtigten Stellenwert neben echtem Schmuck verliehen.
Romantisch, Glamourös, und feminin.
Das zeichneten die Werke aus, jedes Stück war durch aufwendige Handarbeit zum Leben erweckt worden.
Die zweite Vitrine widmet sich William de Lillo (1967-2011), der für etliche Häuser wie Tiffany oder Cartier arbeitete und 1967 mit Robert F. Clark (der wiederum für beispielsweise Miriam Haskell tätig gewesen war)
ein eigenes Unternehmen gründete und handgemachte Haute-Couture und Künstlerschmuck herstellten.
Neugablonz.
Ein Ortsteil von Kaufbeuren im Allgäu. Das wird den Meisten nichts sagen, jedoch war es das genossenschaftlich organisierte Zentrum für die Herstellung hochwertigen Modeschmucks, bei dem verschiedenste Modehäuser wie zum Beispiel Christian Dior, Wolfgang Joop oder Karl Lagerfeld ihre Kunstwerke anfertigen ließen.
Eine weitere Vitrine zeigte die Werke im Namen von Coco Chanel, für die der kürzlich verstorbene Karl Lagerfeld häufig auch designte und die Marke somit prägte.
Ihr Merkmal, die Kunstperlenkette war in verschiedensten Variationen vertreten und sprühten nur so vor Eleganz und Anmut. weitere Designer waren beispielsweise Caro Duette, Kenneth J. Lane, Yves Saint Laurent, Eisenberg,
Sandor, Lisner, Adolph Katz, Jakob Bengel, Heinrich Henkel & Florentin Grosse, Joseff of Hollywood etc.
Der zweite Teil der Ausstellung umfasste ausschließlich Ensembles und Stücke aus dem Hause Dior von 1955 – 2007, aufgeteilt in 5 Vitrinen. Christian Dior (1905 – 1957)
Auffällig laut. Manchmal bunt, selten nicht. Aber immer einzigartig und pompös. So und anders kann man den Modeschmuck Dior’s beschreiben.
Der Pariser Modeschöpfer empfand den passenden Schmuck als essentiellen Bestandteil seiner ultrafemininen Kollektionen. In der Zusammenarbeit mit Henkel & Grosse entstanden üppige Schmuckensemble, die mit ungewöhnlichen Steinen und unterschiedlichsten Stilen experimentierten. Wer es verpasst hat die Ausstellungsstücke live anzusehen bekommt bei uns einen kleinen Eindruck geschenkt. Mit freundlichen Grüßen
Euer Europefashion Team