BTE • ragetüten-Gebühr: Kaum Akzeptanzprobleme bei den Kunden

BTE • ragetüten-Gebühr: Kaum Akzeptanzprobleme bei den Kunden

1.) Tragetüten-Gebühr: Kaum Akzeptanzprobleme bei den Kunden

Etliche Modehändler haben noch keine endgültige Entscheidung getroffen, wie sie mit der Tragetüten-Problematik umgehen sollen. Ein steigender Anteil der Kunden lehnt Plastiktüten zwar generell ab, einzelne Käufer echauffieren sich aber immer noch, wenn sie nach dem Kauf noch eine Gebühr für eine Tragetasche bezahlen sollen.

Tatsache ist aber auch: Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Zahl der ausgegebenen Tragetüten deutlich zurückgegangen. Denn immer mehr Kunden sind für das Thema sensibilisiert und bringen eigene Beutel zum Transport der Ware mit. Und diese Käufer akzeptieren dann auch mehrheitlich, wenn eine Gebühr für die Tragetasche verlangt wird.

Dies gilt sogar den Fall, dass Papiertüten kostenpflichtig ausgegeben werden. Erste Modehändler folgen hier dem Beispiel des Lebensmittelhandels und nehmen auch für Tragetüten aus Papier eine Gebühr. Aus ökologischen Gründen ist dies auch gut nachvollziehbar, da Papiertüten meist eine schlechtere Energiebilanz als Plastiktüten aufweisen.

Hinweis: Wer von Plastiktüten auf Papiertüten umstellt (egal ob kostenpflichtig oder nicht), erfüllt auch die Kriterien für die von der Einzelhandelsorganisation empfohlene Selbstverpflichtung. Weitere Informationen dazu im Internet unter www.einzelhandel.de/kunststofftuete.

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2.) Betten-Presseaktion im Herbst nutzen
BTE/VDB verschickt bundesweit Zeitungstexte rund ums Bett

Ein gutes Bett ist für viele Verbraucher – wenn sie nicht gerade unter Schlafstörungen oder Rückenschmerzen leiden – von untergeordneter Bedeutung. Umso wichtiger ist es, zusätzliche Anreize für den Kauf von Bettausstattung zu schaffen!

Dabei eignet sich für besondere Werbeanstrengungen vor allem das vierte Quartal als dem wichtigsten Verkaufszeitraum für Bettausstattung. So entfiel in den letzten Jahren im Fachhandel für Betten und Aussteuerwaren regelmäßig ein Umsatzanteil von rund 30 Prozent auf die letzten drei Monate des Jahres.

Zur Schaffung eines passenden werblichen Umfeldes in der Presse beliefert der Betten-Presse-Dienst (bpd) jeweils im Frühjahr und Herbst mehrere hundert Tageszeitungen und Anzeigenblätter mit druckfertigen und bebilderten Pressetexten über das Thema „Gutes Bett und erholsamer Schlaf“. Die aktuelle Aussendung erfolgte Anfang September. Damit erhalten die Zeitungen die Möglichkeit, im Herbst Sonderbeilagen oder -seiten rund um die Aussteuer zu erstellen und dem Handel in Eigenregie als Werbeumfeld anzubieten.

Die letzten Presseaussendungen waren äußerst erfolgreich. Die im Herbst 2015 verschickten Bettentexte erreichten eine Auflage von zusammen fast acht Millionen Abdrucken. Zusätzlich kam es zu Veröffentlichungen in zahlreichen Online-Portalen mit hohen Clickraten. Und selbst die weniger umfangreiche Frühjahrsaussendung aus dem März 2016 wurde bislang fast fünf Millionen Mal von der Presse genutzt. Die bpd-Artikel dieses Jahres können als pdf-Datei unter www.bettinfo.de (Rubrik: Pressetexte) downgeloaded werden.

BTE-Tipps:
• Bettenfachgeschäfte und Textilhäuser mit Bettenabteilungen sollten ihre örtliche Tageszeitung auf die Möglichkeit aufmerksam machen, kostenlos Pressetexte rund um das Bett zu erhalten. Interessierte Zeitungsredaktionen können die Artikel in druckfähiger Qualität kostenfrei aus dem Internet herunterladen unter www.akz-media.de.

• Bei der lokalen Zeitung sollte eine „Woche des Bettes“ oder ähnliches angeregt werden. Der Termin kann frei gewählt werden. Bewährt hat sich aber der Zeitraum Ende Oktober oder Anfang November, wobei auf den jeweiligen Termin der Herbstferien Rücksicht zu nehmen ist.

Hinweis: Der Betten-Presse-Dienst ist beim BTE bzw. dem Verband der Bettenfachgeschäfte (VDB) angesiedelt. Schirmherren des bpd sind die beiden Einkaufsgemeinschaften ABK und Bettenring. Finanziert wird die Arbeit des bpd durch Förderbeiträge von rund 20 Firmen der Bettwäsche- und Bettwarenindustrie.

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