BTE-Jahresbetriebsvergleich 2015: Jetzt teilnehmen!

BTE-Jahresbetriebsvergleich 2015: Jetzt teilnehmen!

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1.) BTE-Jahresbetriebsvergleich 2015: Jetzt teilnehmen!
Einsendeschluss 1. Juli 2016

Wer am BTE-Jahresbetriebsvergleich für das Jahr 2015 teilnehmen möchte, sollte möglichst bald tätig werden. Einsendeschluss für die ausgefüllten Fragebögen ist der 1. Juli 2016. Die Teilnehmer erhalten die Auswertung spätestens im August. Hochaktuell ist dann z.B. der Durchschnittswert der angesetzten Teilwertabschläge für 2014 und ggf. 2015, der bei Betriebsprüfungen hilfreich sein kann.

Wichtiges Argument für die Teilnahme: Durch die Rating-Vorgaben der Banken wird die regelmäßige Überprüfung der eigenen Leistungsfähigkeit (Controlling) immer dringlicher. Speziell der Vergleich mit Durchschnittswerten ähnlich gelagerter Unternehmen der Branche kann dabei sehr hilfreich sein und sich positiv auf das Banken-Rating auswirken. Die Teilnahme am Jahresbetriebsvergleich ist damit besonders sinnvoll für jedes Unternehmen im Textilfachhandel, das mit Bankkrediten arbeitet.

Hinzu kommt: Für die Handelsverbände ist es überaus wichtig, repräsentative betriebswirtschaftliche Daten aus dem mittelständischen Textilfachhandel zu erhalten, um gegenüber politischen Entscheidungsträgern im Interesse der Branche glaubwürdig argumentieren zu können.

Der Erhebungsbogen ist leicht auszufüllen. Es ist für viele Positionen möglich, absolute Euro-Werte oder als Alternative (selbst errechnete) relative Ergebniswerte (als Prozentangaben) zu melden. Viele Angaben können zudem direkt aus der BWA oder der Warenwirtschaft übernommen werden.

Abgewickelt wird der BTE-Jahresbetriebsvergleich über das Institut des Deutschen Textileinzelhandels, Köln. Selbstverständlich werden alle gemeldeten Daten streng vertraulich behandelt. Die Teilnahme am BTE-Betriebsvergleich ist für alle Unternehmen aus dem Textileinzelhandel kostenfrei.

BTE-Appell: Beteiligen Sie sich am BTE-Jahresbetriebsvergleich! Den Erhebungsbogen für 2015 können Sie über die BTE-Internet-Homepage (www.bte.de, Rubrik „Fachthemen“, Stichwort „Betriebsvergleich“) ausdrucken oder aber kostenfrei anfordern beim BTE, E-Mail augustin@bte.de.

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2.) Geoblocking: HDE hilft kleinen Online-Shops!

In Deutschland existieren tausende kleine Online-Shops, die vielfach auch von mittelständischen Modehändlern mit stationären Geschäften betrieben werden. Diese Webshops standen durch das von der EU-Kommission geplante Verbot des Geoblockings vor kaum zu lösenden Problemen. Denn die damit verbundene Lieferpflicht in alle 28 Mitgliedstaaten mit ihren unterschiedlichen Rechtsvorschriften hätte viele Modehäuser überfordert und so wohl zur Aufgabe ihres Online-Vertriebs gezwungen.

Diese Gefahr ist mit dem aktuell vorgelegten Verordnungsvorschlag wohl gebannt. Die ursprünglichen EU-Pläne zum Geoblocking-Verbot konnten dank der Überzeugungsarbeit der Einzelhandelsorganisation und weiterer Interessenverbände deutlich abgemildert werden. So soll auch künftig kein Online-Händler gezwungen werden, Ware ins Ausland zu verkaufen bzw. zu senden. Zur endgültigen Sicherheit dieser Regelung muss jetzt noch das EU-Parlament dem Vorschlag der EU-Kommission zustimmen.

Die Abmilderung des ursprünglichen Verordnungsvorschlags ist ein wichtiger Erfolg, durch den die Vielfalt der Anbieter auch im Internet-Handel gewahrt bleibt. Dazu hat der Handelsverband Deutschland HDE vor allem über das HDE-Büro in Brüssel maßgeblich beigetragen!