Texprocess mit zweistelligem Besucherplus

Texprocess mit zweistelligem Besucherplus

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Texprocess mit zweistelligem Besucherplus
Weiter gestiegene Internationalität
Industrie 4.0 und Nachhaltigkeit bewegen die Branche

Über 13.300 Fachbesucher aus 94 Ländern, ein Plus von zehn Prozent zur Vorveranstaltung, und rund 7.600 Wechselbesucher der parallelen Techtextil erlebten auf der Texprocess das weltweit größte Angebot an neuen Softwarelösungen sowie Verfahren und Technologien für die Bekleidungs- und Ledertechnik. Mit 58 Prozent stieg der Anteil der internationalen Besucher aus dem Ausland (2013: 52 Prozent). Die Besucherzufriedenheit wuchs zudem um zwei Punkte auf 96 Prozent. Insgesamt kamen 273 Aussteller aus 33 Ländern vom 04. bis 07. Mai 2015 zur internationalen Leitmesse für die Verarbeitung von textilen und flexiblen Materialien nach Frankfurt am Main (2013: 270 Aussteller ohne Source it).

„Die Texprocess ist klar die Nummer eins der Branche. Unsere Aussteller zeigten sich in diesem Jahr noch zufriedener mit der Besucherqualität und Erreichung ihrer Besucherzielgruppen. Wir erlebten viele direkte Geschäftsabschlüsse, beeindruckende Stände und faszinierende Produktdemonstrationen. Hier auf der Texprocess entdeckten Fachbesucher die Bereiche Design, Zuschnitt, Nähen, Fügen, Stricken, Sticken, Finishing und Textildruck so innovativ wie noch nie“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. „Nur die Texprocess versammelt die Branche aus der gesamten Welt und nur auf der Texprocess werden die allerneuesten Entwicklungen ausgestellt.“

Etwa 7.600 Gäste der parallelen Techtextil besuchten die Texprocess. Zur internationalen Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe kamen 1.389 Aussteller aus 52 Ländern (2013: 1.330 Aussteller aus 48 Ländern; FKM-zertifiziert) sowie rund 28.500 Fachbesucher aus 102 Nationen (2013: 27.418 aus 97 Nationen). Insgesamt begrüßten beide Messen 1.662 Aussteller aus 54 Ländern sowie knapp 42.000 Fachbesucher aus 116 Nationen.

Internationale Fachbesucher und Aussteller hochzufrieden

Der Besucherzuwachs kam vor allem aus dem Ausland, während die Zahl der deutschen Gäste trotz des mehrtägigen Streikes der Deutschen Bahn stabil blieb. Zu den Top-Besucher-Ländern neben Deutschland zählten in chronologischer Reihenfolge Italien, Rumänien, Polen, Portugal, die Türkei, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Bulgarien und die Russische Förderation. Die Zahl der Fachbesucher stieg insbesondere aus Ägypten, Bangladesch, Bulgarien, Polen, Portugal und Sri Lanka deutlich.

Neben der Bekleidungs-, Filtrations- und Lederindustrie informierten sich auch viele internationale Fachbesucher aus den Bereichen Automobil und Möbelfertigung über die zahlreichen Neuheiten der Texprocess. „Wir sind mit dem Messeverlauf sehr zufrieden. Unsere Besucher stammten aus West- und Osteuropa sowie aus Nordafrika. Wir haben vor allem unsere Stammkunden getroffen, aber auch neue Kunden kennengelernt“, sagt Dieter Karallus, Technical Advisor bei Juki Central Europe. „Wir zeigten Industrienähmaschinen für Automotives, Upholstery und Leder, also neben non-apparel auch Maschinen für Jeans, Hemden und Unterwäsche. Vor allem unsere Produkte für Upholstery und Automotives wurden nachgefragt. Für Juki ist die Texprocess eine der wichtigsten Messen weltweit.“

Der VDMA Bekleidungs- und Ledertechnik, ideeller Träger der Texprocess, sieht die dritte Ausgabe der internationalen Leitmesse als positives Signal für die Branche. „Wir haben noch nie so eine positive Stimmung auf der Texprocess erlebt. Die Texprocess hat ihre Position als Leitmesse einer hochinnovativen Branche klar ausgebaut“, sagt Elgar Straub, Geschäftsführer VDMA Bekleidungs- und Ledertechnik. Auch die Einschätzung der Branchenkonjunktur verbesserte sich demnach spürbar: 88 Prozent der Besucher (2013: 86 Prozent) und sogar 94 Prozent der Aussteller (2013: 80 Prozent) bewerten die derzeitige Stimmung in der Industrie mit gut oder befriedigend.

Industrie 4.0 und Nachhaltigkeit im Fokus

„Keine Hardware ohne Software“ lautete das bestimmende Thema der Texprocess 2015. Immer mehr Unternehmen setzen moderne IT-Lösungen mit 3D-Visualierung ein, um ihre Designs, Näh- und Zuschnitttechnologien optimal auf individuelle Kundenwünsche anzupassen. „Eindeutig honoriert wird vom Markt die weitere Integration von Software- und Hardware-Lösungen, wie wir diese beispielsweise mit der Cut-Ticket-Option für die direkte Kommunikation zwischen Schnittbildentwicklung – Stofflege- und Zuschnittsystem innerhalb der GERBERsuite ermöglichen“, sagt Yvonne Heinen-Foudeh, Marketing and Communications Director Europe, Middle East, Africa bei Gerber Technology. „Die Texprocess ist hervorragend verlaufen für uns und das durchgehend über die vier Messetage hinweg.“

Mit der zunehmenden Digitalisierung der Branche verbunden, ist das Thema Industrie 4.0. Für eine vollständige Vernetzung und Beschleunigung der gesamten Schuh- und Bekleidungsproduktion sind innovative Technologien der Schlüssel. Gerd Müller-Thomkins, Geschäftsführer Deutsches Mode-Institut, fügt hinzu: „Vor dem Hintergrund eines immer komplexer werdenden Marktes geht es vor allem für führende Exportländer in der Entwicklung und globalen Produktionskette von Bekleidung heute mehr denn je um Geschwindigkeit und Kosteneffizienz bei gleichzeitiger Optimierung von Produkten und Prozessen. Die Texprocess bot uns die richtige Plattform und Aufmerksamkeit, einem großen internationalen Fachpublikum auf unserem gemeinsamen Messestand mit Epson und ColorDigital innovative Technologie und angewandte Industrie 4.0 zu demonstrieren.“

Gleichzeitig helfen moderne Technologien wie 3D Design und Virtual Prototyping, Prozesse zu sichern, zu beschleunigen und zu automatisieren – eine wichtige Voraussetzung für eine nachhaltige Produktion von Bekleidung und technischen Textilien. „Die Themen Industrie 4.0 und Nachhaltigkeit beherrschten die Texprocess dementsprechend ganz klar“, kommentiert Straub.

Messeduo trifft Bedürfnisse des Marktes

Das Messeduo aus Techtextil und Texprocess bot Herstellern wieder eine einzigartige Plattform für qualitative Kontakte nicht nur aus der gesamten Textil- und Bekleidungsindustrie, sondern auch aus den verarbeitenden und anwendenden Industrien. Die Aussteller der Texprocess äußerten sich hochzufrieden über die Parallelität der beiden Veranstaltungen. Martin Schmidt, Marketing Manager von Pfaff Industrial, sagt: „Wir waren sehr zufrieden mit der Messe. Die Kombination aus Techtextil und Texprocess ist für uns prädestiniert. Es war ein qualitatives Publikum hier. Auch am letzten Tag kamen unsere Kunden aus den anderen Hallen zu uns und testeten unsere Maschinen, darunter neu entwickelte Band-Schweißmaschinen.“

Barbara Binder, Global Marketing Director der Amann Group, fügt hinzu: “Unsere Erwartungen wurden voll erfüllt. Die Qualität der Besucher war noch besser als vor zwei Jahren. Da die Texprocess und Techtextil gleichzeitig stattfinden, werden Besuchergruppen aus ganz unterschiedlichen Industrien und über die gesamte textile Prozesskette abgedeckt – vom Designer bis hin zum Produktionstechniker und vom Filterproduzenten bis hin zur Bekleidungsindustrie. Die Texprocess ist unsere weltweit wichtigste Messe.“

Hohe Resonanz auf Rahmenprogramm und Sonderschauen

Die Texprocess bot Fachbesuchern und Ausstellern ein vielfältiges Rahmenprogramm und branchenspezifische Sonderschauen. Mit einem gut besuchten Vortragsprogramm punktete das Texprocess Forum, das vor allem zu den Panel Discussions am Messedienstag und -mittwoch die Plätze füllte. Ebenfalls sehr zufrieden zeigten sich die Teilnehmer des Texprocess Campus sowie die Aussteller des Areals IT@Texprocess. Zum dritten Mal wurde zudem der international anerkannte Texprocess Innovation Award für vier bedeutende Neu- und Weiterentwicklungen verliehen.

Als Besuchermagnet erwies sich die erste „Innovative Apparel Show“, die technische Textilien mit innovativen Verarbeitungstechnologien kombinierte. Neben einer Laufsteg-Inszenierung konnten die Zuschauer per Abstimmung einen Favoriten auswählen. Dabei setzte sich Maria Valdez aus Mönchengladbach durch. Prof. Dr. Anne Schwarz-Pfeiffer, Hochschule Niederrhein, erklärt die Besonderheit: „Das Kleid aus dreidimensionalen, voluminösen Abstandsgewirken stellt eine perfekte Symbiose zwischen interessanten Funktionsmaterialien und kreativen Fügetechnologien dar. Maria nutzt die Ultraschallschweißtechnik für die gezielte Entwicklung optischer und haptischer Gestaltungsmerkmale für experimentelle Modeentwürfe.“ Eine Fortsetzung der Innovative Apparel Show ist für 2017 geplant.

Die Texprocess 2017 findet auf Wunsch vieler Aussteller mit einer neuen Tagesfolge (Dienstag bis Freitag) vom 9. bis 12. Mai 2017 auf dem Messegelände in Frankfurt am Main statt.

Die Texprocess 2015 auf einen Blick:

 

Texprocess 2013 2015
Aussteller (ohne Source it) 270 273
Ausstellerländer 38 33
Besucher 12.128 13.335
Besucherländer 98 94
Internationalität 52 Prozent 58 Prozent
Hallenebenen 4 4

Hintergrundinformation Messe Frankfurt

Die Messe Frankfurt ist mit rund 550* Millionen Euro Umsatz und mehr als 2.200* Mitarbeitern eines der weltweit führenden Messeunternehmen. Die Unternehmensgruppe besitzt ein globales Netz aus 28 Tochtergesellschaften und rund 50 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 160 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 30 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2014 organisierte die Messe Frankfurt 120* Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland.

Die 578.000 Quadratmeter große Grundfläche der Messe Frankfurt umfasst zehn Hallen. Weiterhin betreibt das Unternehmen zwei Kongresszentren.

Das Unternehmen befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com

* vorläufige Zahlen (2014)

Messe Frankfurt Exhibition GmbH
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60327 Frankfurt am Main, Germany

Telefon +49 69 75 75-6738
Telefax +49 69 75 75-9 6738

peggy.behling@messefrankfurt.com
www.messefrankfurt.com
www.heimtextil.messefrankfurt.com (12. – 15. Januar 2016)
www.techtextil.com (9. – 12. Mai 2017)