Alles andere
In dieser Kategorie werden alle News veröffentlicht, die zum Zeitpinkt der Veröffentlichung nicht zugeordnet werden konnten.

21

Die Hohenstein Group bietet Schnitt- Workshops, die den industriellen Alltag erleichtern. © Hohenstein Group


Retourenquote halbieren?
Warum sich eine optimale Passform von Bekleidung gleich dreifach bezahlt macht

06.09.2017 | 753-DE

BÖNNIGHEIM (hm) Im Handel Bekleidung mit einer optimalen Passform zu finden, ist für Viele eine Herausforderung. Die Medien greifen die aus Verbrauchersicht herrschende Verunsicherung in Bezug auf die Größenauszeichnungen ebenfalls gerne auf. Dazu passen auch Zahlen aus dem Online-Handel und der Retouren-Forschung: Bekleidung ist die umsatzstärkste Warengruppe im Internet.1 Gleichzeitig haben Fashion-Produkte wie Kleidung und Schuhe aber die größten Retourenquoten.2 Fast ein Drittel der im Internet bestellten Kleidungsstücke werden beispielsweise wieder zurückgeschickt. Als häufigster Grund wird eine mangelhafte Passform angegeben.3 Um die Branche gezielt bei der Herstellung passformsicherer Bekleidung zu unterstützen, bieten die Experten der Hohenstein Group auf Grundlage ihrer langjährigen Industrieerfahrung einen Rundum-Service aus einer Hand – von der Beratung und Schulung in Bezug auf den Schnitt, über die Passformprüfung und – bewertung bis hin zum Produktlabel „Passformgeprüft“ zur Auslobung am Point-of- Sale. Bekleidungsunternehmen können auf dreifache Weise davon profitieren: Sie sparen Zeit und Kosten bei der Entwicklung ein, senken ihre Retourenquote um bis zu 50 % und können durch die optimierte Passform ihres Sortiments ihre Kunden stärker an sich binden bzw. die Identifizierung mit ihrer Marke stärken.


Der Schnitt ist der Schlüssel

Die gängigen Maßtabellen geben zwar die benötigten Gesamtmaße wieder, liefern jedoch keine Auskunft über die Körperproportionen. Deshalb hat die Schnittführung maßgeblichen Anteil daran, wie die Passform von Bekleidung ausfällt. Im Rahmen branchenoffener und firmeninterner Fortbildungen zur Schnitt- und Passformgestaltung vermitteln die Hohenstein Experten interessierten Unternehmen sowohl die theoretischen Grundlagen als auch das notwendige Wissen für eine erfolgreiche Umsetzung im industriellen Alltag. Hier haben die Firmen die Möglichkeit, im Vorfeld Muster mit Optimierungspotenzial einzusenden. Lösungswege und Ergebnisse der eingesandten Muster werden dann im praktischen Teil des Workshops an Models vorgestellt und mit den Teilnehmern anhand der Schnitte analysiert und diskutiert.

Mitarbeiter in der Produktentwicklung werden so trainiert, Probleme schnell zu erkennen, Ursachen ausfindig zu machen und effiziente Lösungen zu finden – ob in der Kommunikation mit Lieferanten oder der hausinternen Schnittabteilung. Im Herbst 2017 finden die nächsten Workshops statt, eine Anmeldung ist unter der Adresse www.hohenstein.de/schnittworkshops möglich.


Aktuelle Hohenstein Schnitt-Workshops

25.10.2017 – „Balance in Oberteilen – damit der Schnitt nicht kippt“
26.10.2017 – „Große Größen grandios gradiert – Fokus Oberteile“
08.11.2017 – „Cups & Co – BHS formschön gemeistert“
09.11.2017 – „Cups & Co – BHs formschön gemeistert – Erweitertes Know-How für Modellmacher“
15.11.2017 – „Alles rund um Hosenpassform“
16.11.2017 – „Große Größen grandios gradiert – Fokus Unterteile“

Darüber hinaus bietet Hohenstein den Unternehmen die Entwicklung von Grund- und Modellschnitten inklusive Gradierung sowie eine schnitttechnische Passformberatung an. Hierbei werden Tragefunktion, Bewegungsabläufe und Materialverhalten berücksichtigt. Damit liefert der schnitttechnische Service wertvolle Vorarbeit für passformsichere Bekleidung.


Probanden statt Büsten – Qualitätssicherung durch Passformprüfung

Ursachen für Passform-Probleme können in allen Phasen der Produktentwicklung,
bis in die Produktion hinein, ihren Ursprung haben bzw. auftreten. Selbst wenn Grund- und Modellschnitte fachkundig erstellt wurden: In der Produktion kann das notwendige Know-How fehlen, um die Vorgaben in gewünschter Qualität umzusetzen. Die Tatsache, dass Passform-Vorgaben zudem häufig industriell interpretiert – also rationalisiert und damit vereinfacht umgesetzt – werden, führt in der Regel zu einer weniger zufriedenstellenden Passform.

Ob ein Kleidungsstück vom Träger als passend empfunden wird, hängt schließlich vom optischen Eindruck und dem Tragegefühl ab. Daher führt Hohenstein seine Passformprüfungen an Probanden und nicht an Büsten durch. Hierzu steht ein Probanden-Pool von über 600 Personen zur Verfügung. So lässt sich die Passform praktisch für jede Konfektionsgröße und altersbedingte Zielgruppe spezifisch ermitteln und beurteilen. Voraussetzung dafür ist das Wissen um Zielgruppe, Einsatz und Funktion des Kleidungsstücks. Das Ergebnis sind direkte Verbesserungsvorschläge, die in Form von optimierten Fertigmaßtabellen dem Hersteller für eine ziel- und funktionsgerechte Passformanpassung bereitgestellt werden. So lässt sich die Größenkonformität und -harmonie bereits in der Vorproduktionsphase erreichen.


Trouble-Shooting?! Kein Problem

Hohenstein unterstützt ad-hoc sowohl bei der Lösung konkreter Probleme als auch im Rahmen gemeinsam abgewickelter Projekte, in denen die einzelnen Prozessschritte von der Produktidee bis zur Auslieferung an den Handel systematisch analysiert und Schnittgestaltung wie Passform der Kleidungsstücke schrittweise verbessert werden. Selbst während der bereits laufenden Produktion kann das Hohenstein Inspektionsteam im Kundenauftrag auch Muster vor Ort ziehen.

Sollten dann bei der Passform-Prüfung deutliche Abweichungen festgestellt werden, haben die Bekleidungsunternehmen nach Erhalt des Berichtes die Möglichkeit, bestehende Probleme noch vor der Verschiffung ihrer Ware zu erkennen und zu beseitigen.


Nähere Informationen zu den Themen Passform und Schnitt finden Sie unter www.hohenstein.de/bekleidungstechnik.

1 https://www.handelsdaten.de/e-commerce-und-versandhandel/umsatzstaerkste- warengruppen-im-interaktiven-handel-nach-umsatz-1

2 http://www.retourenforschung.de/definition_statistiken-retouren-deutschland.html

3 http://www.webundmobile.de/web/e-commerce/weniger-retouren-virtuelle- anproben-1079138.html


Der modulare Hohenstein Schnitt- und Passform-Service. © Hohenstein Group

19

Hunter announces the appointment of Daniel Shaw as Design Director. He will be replacing Niall Sloan.

Daniel joins from Christopher Raeburn, where he led the design studio. Working across the men’s and women’s collections, he was instrumental in delivering the London Fashion Week shows as wells as key collaborations with brands such as Rapha, Eastpak and MCM. At Hunter, Daniel will be responsible for design across all collections within Hunter Original and Hunter Field. He joins at the beginning of September.

Alasdhair Willis, Creative Director, said: “I believe in Daniel we have found that very rare commodity, a designer that not only understands how to deliver design integrity, but can do it while always maintaining a commercial position and retain visibility of the consumer. His key strengths lie in his relevance as a designer, his ability to deliver products that align to the respective consumer needs of both Hunter Original and Hunter Field, his commercial acumen and his overriding enthusiasm for this opportunity.”

29

• brands4friends feiert im September seinen 10. Geburtstag
• Umsatzwachstum im zweiten Quartal nochmals beschleunigt auf 24 Prozent
• 
Neue Strategie basiert auf 3 Säulen: Sortimentsbreite, Kundenservice, Inspiration
• Exklusive Kooperation mit  Moderatorin Charlotte Würdig für Shop The Look-Kampagne


Berlin, 4. September 2017 – Deutschlands führender Shopping-Club für Fashion und Lifestyle brands4friends zählt seit Gründung 2007 mehr als acht Millionen Mitglieder und feiert im September seinen 10. Geburtstag. Unter dem Claim enter. explore. get inspired. startet eine umfangreiche Geburtstags-Kampagne mit täglich wechselnden Angeboten, besonderen Highlights und einzigartigen Design-Elementen. Geschäftsführer Dr. Philipp Rossner blickt auf die vergangenen 10 Jahre zurück: „Im September 2007 gab es in Deutschland noch kein iPhone und kein Facebook. Unser Team hat die tiefgreifenden Veränderungen in den letzten 10 Jahren für sich als Chance verstanden und genutzt. Wir stehen heute stärker da denn je und blicken sehr zuversichtlich nach vorne.“

Neue Strategie
Die im Oktober 2016 begonnene Neuausrichtung des Unternehmens zeigt erste Erfolge. Die Anzahl der angebotenen Kampagnen konnte auf 150 pro Woche im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt werden. Unterm Strich konnte das Berliner Unternehmen im zweiten Quartal das Umsatzwachstum mit 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weiter beschleunigen. Das sogenannte Gross Merchandise Volume (Wachstum vor Stornos und Retouren) belief sich im zweiten Quartal sogar auf 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dr. Philipp Rossner bringt die neue Strategie auf den Punkt: „brands4friends bietet seinen Mitgliedern das breiteste Sortiment, den besten Service, und das inspirativste Einkaufserlebnis. Dieses Angebot werden wir weiter ausbauen und fortan in jedem Quartal eine neue Kategorie hinzunehmen. Ab Oktober folgen weitere Investitionen in unseren Kundenservice etwa durch Hinzunahme neuer Zahlarten und ein Vorteilsprogramm für unsere treuesten Kunden.“ Einzelheiten hierzu werden in Kürze vorgestellt.

10 Jahre brands4friends
Im September 2007 in Berlin gegründet nimmt brands4friends anlässlich des 10jährigen Jubiläums seine Kunden einen Monat lang mit auf eine inspirierende Reise in das Online-Shopping-Club-Universum und bietet seinen Mitgliedern in den nächsten vier Wochen exklusive Specials und Geburtstagsüberraschungen. Dabei steht jede Woche unter einem besonderen Thema – dem Ursprung des Lebens, den vier Elementen: Feuer, Wasser, Erde und Luft.

Im Rahmen der Geburtstagskampagne startet der Online-Shopping-Club zudem eine exklusive Kooperation mit der deutschen Moderatorin und Schauspielerin Charlotte Würdig. Mitte September präsentiert die Berlinerin zwei Outfits für die „Shop The Look“-Kampagne, die brands4friends-Kunden direkt online nachkaufen können. Und auch auf den Social-Media-Kanälen wird das Thema Inspiration im Geburtstagsmonat eine große Rolle spielen. So können via Instagram Follower per Schnitzeljagd Überraschungs-Pakete in Berlin entdecken. Hinweis-Bilder des Verstecks und seiner Umgebung werden in Instagram-Stories veröffentlicht. Wer das Versteck als erstes findet, darf das Überraschungs-Paket als Gewinn behalten. Weitere Aktionen und Geburtstags-Specials sind auf der Landingpage abrufbar: https://www.brands4friends.de/10jahre/

Der beliebte Online-Shopping-Club bietet täglich mehrere Aktionen auf www.brands4friends.de, bei denen Kunden bis zu 70 Prozent gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung auf Mode- und Lifestyle-Artikel sparen können. Das Berliner Unternehmen wurde jüngst zum Service-Champion 2016 (Die Welt) ernannt und von Focus Business als „Bester Arbeitgeber 2017“ ausgezeichnet. Innerhalb der letzten Dekade verkaufte brands4friends 40 Millionen Artikel und versendet pro Jahr durchschnittlich 1,5 Millionen Pakete an seine Kunden in Deutschland und Österreich.


Über brands4friends.de
brands4friends.de ist Deutschlands erster und größter Shopping-Club für Fashion und Lifestyle mit aktuell über 8 Millionen registrierten Clubmitgliedern. In exklusiven Verkaufsaktionen bietet brands4friends neben Produkten bekannter Mode- und Lifestyle-Marken auch Kollektionen ausgewählter Newcomer-Labels. Mitglieder können sich zweimal täglich auf eine neue Auswahl an Artikeln von über 1.500 Herstellern freuen. Neben aktuellen Kollektionen aus Over-Stocks sowie „Off-Season“-Ware hat brands4friends regelmäßig auch Sonderkollektionen und Produkte exklusiver Kooperationen im Portfolio. brands4friends.de ist seit September 2007 online und beschäftigt am Standort Berlin rund 260 Mitarbeiter. Geschäftsführer ist Dr. Philipp Rossner. Das von der Private Sale GmbH betriebene Unternehmen wurde bereits mehrfach als Firma und Arbeitgeber ausgezeichnet und ist ein Tochterunternehmen von eBay (NASDAQ: EBAY).

Der digitale Strukturwandel betrifft nicht nur den Schuhhandel, sondern die gesamte Branche. Allerdings fehlt es an Kenntnis über existierende Systeme, über Soft- und Hardwareangebote, die Produktentwicklung und deren Kommunikation, um aus dem bisher analogen erfolgreich in einen digitalen Prozess zu überführen.

Das Deutsche Mode-Institut ist aufgerufen, den Strukturwandel seiner Branche hin zur digitalen Designentwicklung und einer dementsprechenden digitalen Produktion aktiv zu fördern wie zu begleiten. Mit unserer neuen Veranstaltung Re’aD präsentieren wir Ihnen aktuellste Technologien zur Entwicklung von Lifestyle-Produkten anhand von konkreten Best Practise Beispielen.

Bildrechte / Copyright: © warner bros. 2017


Am 14. september 2017 kommt mit HIGH SOCIETY die Komödie des Jahres in die Kinos. Mit IRIS BERBEN, EMILIA SCHÜLE und CARO CULT in den weiblichen Hauptrollen.

Besonders erfreulich: Alle drei tragen im Film TALBOT RUNHOF


TRIXI VON SCHLACHT (IRIS BERBEN) in TALBOT RUNHOF

ANABEL SCHLONZ (EMILIA SCHÜLE) in TALBOT RUNHOF

AURA VON SCHLACHT (CARO CULT) in TALBOT RUNHOF

26

Bildunterschrift: Jörg Frommann (ECC), Jörg Dufner (Ariston Informatik), Manfred Junkert.


Mode und Emotion auf der einen, Digitalisierung und Vernetzung auf der anderen Seite. Anlässlich der Messe Gallery Shoes veranstaltete der Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS/L) in Kooperation mit dem European Clearing Center (ECC) einen Workshop zum Thema Digitalisierung. „Der stationäre Handel befindet sich in einer Zäsur“, so ECC Geschäftsführer Jörg Frommann. Nur durch eine deutlich schnellere und effektive Verbesserung des Datenaustauschs kann der stationäre Handel den online-Plattformen in Zukunft Paroli bieten.

Das ECC in Kooperation mit dem Dienstleiter Brandt Software bietet der Branche ein umfangreiches Leistungsspektrum an. Neben diversen Web Services, darunter elektronische Rechnungsstellung und verlängerte Ladentheke, arbeitet das ECC derzeit mit den Kooperationspartnern FASHION CLOUD und mifitto an einer umfassenden Content Datenbank, in der sämtliche Artikel- und Marketinginformationen, darunter auch hochauflösende 360-Grad-Bilder, gespeichert und den Handelspartnern zur Verfügung gestellt werden können. Die Datenhoheit bleibt bei den Herstellern.

Vor den zahlreich erschienenen Teilnehmern aus der Schuh- und Lederwarenindustrie appellierte Frommann, das ECC als Branchenlösung zu nutzen. Ziel müsse es sein, die perfekte Vernetzung aller Verkaufsstellen zu erreichen. Anstelle von Insellösungen muss es eine gemeinsame Branchenlösung geben. Auch HDS/L Hauptgeschäftsführer Manfred Junkert setzt sich in Namen des Verbandes für das ECC als ein. „Nutzen Sie das ECC für den Daten- und Informationsaustausch. Mit dem ECC erreichen Sie alle Marktteilnehmer inklusive der Verbundgruppen über eine einzige Schnittstelle und über einen einzigen Ansprechpartner.“

 

Friedrichshafen – Der erste Messeabend wurde von Eurobike-Besuchern und Ausstellern mit Spannung erwartet. Ganz besonders gespannt waren dabei jene 43 Gewinner des Eurobike Awards 2017, denn am Mittwochabend wurde bei der Award-Verleihung bekannt gegeben, welche Teilnehmer von der Jury für die besonders prestigeträchtigen Gold Awards ausgewählt wurden. Zudem wurde ein Unternehmen für eine besonders nachhaltige Innovation mit dem Green Award sowie fünf neue Ideenschmieden mit einem Start-up Award ausgezeichnet.

Die Zahl von 458 Bewerbungen um einen Eurobike Award, der in diesem Jahr bereits seine 13. Auflage feiert, belegt einmal mehr die hohe Innovationsfreude im Fahrradmarkt. Eine sechsköpfige Jury, die mit viel Fachkompetenz und ganz unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Fahrradsegment ausgestattet war, wählte aus diesen Bewerbungen in einem zweistufigen Prozess insgesamt 43 Gewinner- Produkte, die seit dem ersten Messetag in einer Eurobike-Sonderschau im Foyer West der Messe Friedrichshafen präsentiert werden.

„Wir freuen uns sehr über das große Teilnehmerfeld beim Eurobike Award und das hohe Maß an Innovation, das dort gezeigt wurde. Der diesjährige Wettbewerb hat einmal mehr gezeigt, dass die Fahrradbranche inzwischen zu den High-Tech- Segmenten zählt und in einigen Bereichen, wie beispielsweise der Elektromobilität, der Materialtechnik und bei der Digitalisierung sogar eine Vorbildrolle einnimmt. Darüber hinaus ist aber auch das Produktdesign längst ein Thema, das die Anbieter im Fahrradmarkt meisterhaft beherrschen“, sagt Stefan Reisinger, der als Bereichsleiter bei der Messe Friedrichshafen unter anderem die Eurobike verantwortet.

Für elf Unternehmen wurde die Zahl 13 zudem zur besonderen Glückszahl: Bei ihren Produkten erkannte die Jury besonders pfiffige Lösungen sowie ein außergewöhnliches Maß an Innovation. Diese Unternehmen sind somit würdige Gewinner eines Eurobike Gold Awards, mit dem Messeneuheiten ausgezeichnet werden, die den Benchmark für die technische Entwicklung im Fahrradsegment neu definieren.

Die Gewinner der Eurobike Gold Awards 2017 sind:

Påhoj Kindersitz

Der Kindersitz dieses Start-ups aus der schwedischen Fahrrad-Metropole Malmö lässt sich einfach vom Gepäckträger abnehmen und dank eingebauter Räder als Buggy verwenden. „Das Konzept ist schlichtweg brillant“, heißt es im Statement der Eurobike- Award-Jury zu diesem Produkt.

Rohloff E-14

Die Rohloff-Nabe ist ein Klassiker unter den Fahrradschaltungen, die nun in Zusammenarbeit mit Bosch als elektronisch gesteuerte Variante in ein neues Zeitalter übertritt. „Im Praxistest hat uns diese neue Option sofort überzeugt“, sagt die Award- Jury zu diesem Gold-Gewinner.

Linka Smart Bicycle Lock

Das Linka Smart Bicycle Lock sieht nicht nur gut aus, sondern eröffnet mit der Schließsteuerung via Bluetooth und Smartphone auch neue Anwendungshorizonte. Die Award-Jury ist begeistert: „Linka hat nicht nur ein intelligentes, sondern für ein Start-up auch außerordentlich hochwertig gestaltetes und verarbeitetes Fahrradschloss entwickelt.“

Mokumono Delta

Mit einer vollautomatischen Produktion lasergeschweißter Fahrradrahmen aus Aluminium-Profilen will Mokumono aus den Niederlanden den Produktionsprozess revolutionieren. „Das Konzept ermöglicht eine hohe Wertschöpfung in Europa und somit kurze Transportwege“, stellte die Jury in ihrer Beurteilung fest.

Adlerwerke Bicycle Carrier

Unter dem traditionsreichen Namen Adlerwerke stellt der gleichnamige Fahrradhersteller einen neuen Dachgepäckträger vor, der die Jury mit seinem minimalistischen Ansatz überzeugte: „Durch die Befestigung an Lenker und Sattel stellt dieses Trägersystem eine schnelle und günstige Lösung für den Transport hochwertiger Fahrräder dar.“

Durbanis LocLock

Dass die Genialität mancher Lösungen in ihrer Einfachheit liegt, zeigt der spanische Gold Award Gewinner Durbanis mit seinem Fahrradparker LocLock. Das sah auch die Award-Jury so: „Die Kombination aus Zement für Haltbarkeit und einer Oberfläche, die den Rahmen nicht verkratzt, ist eine sehr gute Idee.“

Tucano Urbano Magic Parka

Der italienische Anbieter Tucano Urbano ist mit seinen Funktionsjacken bereits bei den motorisierten Zweiradfahrern eine begehrte Marke. Beim Eurobike Award präsentierten die Mailänder nun auch Lösungen für Fahrradfahrer und überzeugten damit die Award-Jury auf Anhieb: „Diese Jacke ist das Schweizer Taschenmesser in der Fahrradbekleidung“, sagen die Jury-Mitglieder.

Rondo Ruut CF1

Rondo hat mit seinen optisch und technisch gelungenen Fahrradmodellen die junge Gravel-Szene im Sturm erobert. Und auch die Award-Jury konnte der Anziehungskraft des Start-ups aus Polen nicht widerstehen: „Der Clou beim Ruut CF1 ist seine Vielseitigkeit aufgrund der Möglichkeit, die Gabel so zu verstellen, dass der Fahrer entweder eine sportliche oder eine aufrechtere Sitzposition einnimmt.“

Focus Project Y

Mit dem Project Y zeigt der sportive Fahrradhersteller Focus eine neue Perspektive für den Rennradmarkt, an deren Potenzial auch die Award-Jury glaubt: „Am Rennrad war die Elektrifizierung des Fahrrads bislang weitgehend vorbeigegangen. Wir sind davon überzeugt, dass sich dies mit dem Project Y ändern wird.“

Fazua Evation

Integration heißt derzeit die Zauberformel für Innovationen im E-Bike-Segment. Ein Unternehmen, das dafür beste Voraussetzungen bietet, ist der junge Antriebshersteller Fazua: „Mit dem evation-Antrieb schafft Fazua ein neues Segment. Motor und Akku lassen sich einfach entfernen, so dass dann ein normales Fahrrad bleibt“, sagt die Jury zu diesem Gold-Gewinner.

Van Nicholas Skeiron

Titan zählt zu den klassischen Rahmenmaterialien, bei denen Fahrradliebhaber schonmal in Verzückung geraten. Bei der zeitgemäßen Umsetzung des niederländischen Herstellers mit dem neuen Modell Skeiron gerät auch die Award-Jury ins Schwärmen: „Der Markt für Titan-Rennräder ist klein, doch überzeugt uns das Skeiron mit seinem klassischen Retro-Design und der einzigartigen Integration der Kabel im Cockpit und Rahmen besonders.“

Der Eurobike Green Award Gewinner – Green Compound von Schwalbe:

Herausragende Innovationen sah die Jury des Eurobike Award jedoch nicht nur bei der technischen Entwicklung und dem Design von Fahrrädern, sondern auch bei Nachhaltigkeit von Produkten rund ums Fahrrad. Besonders die Reifen aus dem neuen Green Compound von Schwalbe überzeugten die Jury-Mitglieder, die dafür einen Green Award vergaben: „Mit dem Green Compound setzt Schwalbe einen neuen Standard bei der Verwendung recycelter Materialien.“

Mit ihren ganz unterschiedlichen Sichtweisen auf den Fahrradmarkt gingen den Entscheidungen der sechsköpfigen Jury spannende und mitunter kontroverse Diskussionen voraus. Die Jury-Mitglieder für den Eurobike Award 2017 waren der Designer Tomas Fiegl, der Prüftechniker Ernst Brust, die Fachjournalisten Julia Milan und Fran García, die Radverkehrsplanerin Anna Luten und Joel Natale, Chefeinkäufer des britischen Fahrradfilialisten Evans Cycles.

Die Gewinner von Gold, Green und Eurobike Award werden noch bis Samstag 2. September auf der Fahrrad-Fachmesse in einer Sonderschau im Foyer West der Messe Friedrichshafen ausgestellt. Weitere Informationen unter: www.eurobike- award.de.

Die Eurobike Gold Award Gewinner und das jeweilige Statement der Jury:

Skeiron von van Nicholas

„Der Markt für Titan-Rennräder ist klein, doch überzeugt uns das Skeiron mit seinem klassischen Retro-Design und der einzigartigen Integration der Kabel im Cockpit und Rahmen besonders. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für ein Titan-Rad mit Scheibenbremsen sehr gut.“

Mokumono von Mokum Mono BV

„Das Mokumono hat die Fahrradproduktion komplett neu aufgesetzt, was eine hohe Wertschöpfung in Europa und somit kurze Transportwege ermöglicht. Das Design gefiel uns ebenfalls auf den ersten Blick.“

 

„Die 26. Eurobike ist gestartet: 1 400 Aussteller aus 50 Nationen zeigen mit zahlreichen Neuheiten die Trends der kommenden Saison. Die Leitmesse der Bikebranche spricht noch bis Freitag das Fachpublikum an und bringt mit dem Eurobike Festival Day Samstag alle Bike-Fans auf Touren.


Die EUROBIKE ist ein echter Leuchtturm in der Zukunftslandschaft derFahrradmobilität“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (2. v.links) anlässlich seines Besuches in Friedrichshafen. „Die Fahrradwirtschaft im Südwesten ist ein wichtiger Teil unserer starken Wirtschaft. Dass die Leitmesse der gesamten Branche in Baden-Württemberg stattfindet, ist Ausdruck dieser Stärke.“ Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg (3.v.links) ist überzeugt: „Zur Weltleitmesse Eurobike sieht man, dass das Fahrrad nach seiner Erfindung in Baden-Württemberg vor
200 Jahren einen grandiosen Siegeszug um die ganze Welt gestartet und gleichzeitig eine ständige Weiterentwicklung erfahren hat. Dass neben dem Automobil auch das Fahrrad eine starke wirtschaftliche Bedeutung für Baden-Württemberg hat, wird oft übersehen, aber sie ist deutliche größer als viele vermuten –zudem ist sie dynamisch wachsend und hoch innovativ.


Die Fahrradwirtschaft in Baden-Württemberg sichert rund 32.000 Arbeitsplätze in über 800 Unternehmen. Zahlreiche der insgesamt über 100 Hersteller von Fahrrädern, Komponenten und Zubehör in BW sind in ihrem Bereich Weltmarktführer. Umsatz von Fahrradherstellern, Fahrradhandel und Radtourismus liegt in Baden-Württemberg bei über 2 Milliarden Euro pro Jahr.“ (links im Bild: Bernhard Lange, Geschäftsführender Gesellschafter der Paul Lange & Co. OHG sowie Landtagsabgeordneter der Grünen Martin Hahn (rechts).

 

544

München, 30. August 2017: Sylvie Meis launcht in diesem Herbst ihre erste eigene Lingerie- Kollektion: „Sylvie Flirty Designs“ ist ab dem 1. Oktober exklusiv bei Amazon Fashion erhältlich. Auf Amazon.de/sylviedesigns finden Kunden dann ein breites Spektrum an qualitativ hochwertigen Dessous: Angefangen von tragbaren Basic-Pieces über romantische und verspielte Styles wie Höschen, Strings, BHs und Bodys bis hin zu Negligees und Kimonos. Im Frühjahr 2018 werden zudem exklusive neue Styles und eine Swimwear-Kollektion von „Sylvie Flirty Designs“ bei Amazon Fashion verfügbar sein.

Sylvie Meis ist Unternehmerin, Mutter, Designerin, Model und in Deutschland vor allem als TV- Moderatorin bekannt. Die gebürtige Niederländerin ist nicht nur das Gesicht der neuen Marke, sondern hat die Kollektion mit ihrer eigenen Firma entwickelt, designt und realisiert.

Somit ist die Lingerie-Kollektion, die im Herbst 2017 erstmalig erhältlich sein wird, zu 100 Prozent Sylvie. Von der Stoffauswahl über erste Anproben bis hin zu Logistik und Marketing war die Moderatorin in den kompletten Prozess der Kollektionserstellung eingebunden. Alle Styles setzen auf eine perfekte Passform und bieten gleichzeitig eine hohe Qualität. Die Größen reichen bei den BHs von 70A bis 85D und bei den Bodys und Unterteilen von XS bis XL. Preislich liegt die Kollektion zwischen 15 und 100 Euro.

„Die Möglichkeit der Kooperation mit Amazon Fashion ist unglaublich spannend für mich und ein großes Privileg“, so Sylvie Meis. „Amazon bietet Kunden in aller Welt ein außergewöhnliches Shopping-Erlebnis. Dass meine erste eigene Lingerie-Kollektion nun auch exklusiv bei Amazon angeboten wird, ist natürlich eine große Ehre für mich und erfüllt mich mit großem Stolz. Ich kann nun alle Frauen mit meinen Produkten glücklich machen. Ich freue mich darauf, die Zusammenarbeit mit Amazon Fashion in Zukunft weiter auszubauen, unter anderem mit dem Launch der Swimwear-Kollektion im kommenden Jahr.“

„Als exklusiver Partner sind wir sehr glücklich darüber, unseren Kunden Sylvies erste Lingerie- Kollektion anbieten zu können“, so Susanne Tebartz, Director Apparel bei Amazon Fashion Europe. „Die Marke wurde von Sylvie und ihrem Team mit viel Liebe und Leidenschaft designt und entwickelt. Das Ergebnis ist eine außergewöhnliche Kollektion, die die weibliche Schönheit unterstreicht und gleichzeitig Individualität zelebriert.“


Instagram: www.instagram.com/amazonfashioneu

Facebook: www.facebook.com/amazonfashioneu

YouTube: www.youtube.com/amazonfashioneu

Pinterest: www.pinterest.com/amazonfashioneu


Amazon ist Schirmherr des British Fashion Council und Sponsor der Amazon Tokyo Fashion Week und der Amazon India Fashion Week.


Über Amazon

Amazon wird von vier Grundprinzipien geleitet: Fokus auf den Kunden statt auf den Wettbewerb, Leidenschaft fürs Erfinden, Verpflichtung zu operativer Exzellenz und langfristiges Denken. Kundenrezensionen, 1-Click Shopping, personalisierte Empfehlungen, Prime, Versand durch Amazon, AWS, Kindle Direct Publishing, Kindle, Fire Tablets, Fire TV, Amazon Echo und Alexa sind nur einige der Produkte und Services, für die Amazon Pionierarbeit geleistet hat.

34

Zwei Mal jährlich trifft sich auf der Munich Fabric Start die Textilindustrie, um die neuesten Stoff-, Accessoires- und Trendentwicklungen zu entdecken. Die beliebte Fachmesse stellt vom 5. – 7. September 2017 in München die Herbst-/Winter-Novitäten 2018/2019 vor.

Mostafiz Uddin, Geschäftsführer des Jeansherstellers DENIM EXPERT LTD., würde sich freuen, Sie an seinem Stand in Halle 7 / C 21 begrüßen zu dürfen, um mit Ihnen über das wichtige Thema „Nachhaltigkeit in der Textilindustrie“ zu sprechen.

Nach mehreren schweren Unglücken in den Textilherstellungsbetrieben und großer internationaler Kritik an den Arbeitsbedingungen hat in Bangladesch, dem zweitgrößten Textilproduzenten auf dem Weltmarkt, ein Umdenken eingesetzt. Der Initiator der Veränderungen ist Mostafiz Uddin, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, die Textilindustrie seines Landes in eine nachhaltige Zukunft zu führen und mit seinem eigenen Unternehmen Denim Expert Ltd. als Vorbild vorangeht. Er ist Organisator der Bangladesh Denim Expo, des Bangladesh Apparel Exchange und weiterer Foren und Symposien, die sich für mehr Nachhaltigkeit im Land einsetzen.

EUROBIKE 2017, Branchengespräch:( Namen von links) Siegfried Neuberger, Managing Director Zweirad-Industrie-Verband. Claus Fleischer, CEO Bosche-Bike Systems. Stephan Geiger, CEO E-Bike & OUTDOOR Company (B.O.C.) Claudio Marra, Managing Director Full Speed Ahead (F.S.A.) Stefan Reisinger, Head of Eurobike.


E-Bike-Markt wächst weiter – Absatz von Fahrrädern rückläufig Stimmungsbarometer für das 1. Halbjahr 2017

Bad Soden, den 29. August 2017

Die deutsche Fahrradindustrie verzeichnete aufgrund der Witterung im 1. Halbjahr 2016 ein recht schwieri- ges Jahr. Ein verregneter Frühling und kühle Temperaturen bis in den Sommer hinein waren dafür verant- wortlich, dass die Freude am Radfahren erst spät aufkam.

Ganz anders waren da die Bedingungen im 1. Halbjahr 2017. Gutes Fahrradwetter gab es schon sehr früh und auch wenn der April kühl und verregnet war, so präsentierten sich die ersten sechs Monate des Jahres durchaus fahrradfreundlich.

Dennoch war die Entwicklung des Gesamtmarkts bezogen auf den Absatz erneut rückläufig. Der Zweirad- Industrie-Verband rechnet damit, dass zwischen Januar und Juni 2017 ca. 2,64 Mio. Fahrräder und E-Bikes verkauft wurden. Das ist ein Rückgang von 2,2 %.

Auch die Produktion lag leicht unter Vorjahresniveau. In den ersten sechs Monaten wurden 1,44 Mio. Fahr- zeuge produziert, was einem Rückgang von 2,7 % entspricht.

Nach Einschätzung des ZIV kann allerdings insbesondere aufgrund des steigenden E-Bike-Absatzes davon ausgegangen werden, dass sich der Umsatz mit Fahrrädern, E-Bikes, Komponenten und Zubehör leicht ge- steigert hat.

Laut den Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind die Importe von Fahrrädern und E-Bikes nach Deutschland um rund 1,2 % zurückgegangen. Der Anteil an E-Bikes bei den Importen im Zeitraum Januar – Juni lag bei 21 % (Vorjahr: 19 %).

Bei den Exporten von Fahrrädern und E-Bikes hingegen ist ein leichter Zuwachs zu verzeichnen. Zwischen Januar und Juni stieg die Exportmenge leicht um 2,3 %. Der E-Bike Anteil an den Exporten lag bei 25 % (Vorjahr. 21 %)

E-Bike-Verkäufe boomen

Während bei den Deutschen hinsichtlich Fahrrädern Kaufzurückhaltung herrscht, bereitet das E-Bike der Fahrradindustrie ungebremste Freude. Der Zweirad-Industrie-Verband schätzt, dass bereits im 1. Halbjahr 2017 rund 540.000 E-Bikes über den Handel abgesetzt wurden. Auf das Gesamtjahr bezogen rechnet die Industrie mit ca. 680.000 verkauften Fahrzeugen. Dies wäre ein zweistelliges Wachstum von rund 12 %.

Obwohl die Kategorien E-City- und E-Trekkingbike nach wie vor anteilsmäßig am größten sind, zeigt sich, dass der Elektroantrieb mittlerweile in fast alle Modellgruppen Einzug gehalten hat. Besonders hervorzuhe- ben ist hier natürlich die Produktgruppe der E-Mountainbikes.

Aber auch die Zunahme von elektrifizierten Lasten- bzw. Cargorädern ist bemerkenswert. Diese Fahrzeug- kategorie leistet bereits heute einen wichtigen Beitrag beim gewerblichen aber auch privaten Lastentrans- port. Dies trifft besonders auf den urbanen Raum zu, gilt es doch, den zunehmenden Lieferverkehr durch umweltfreundliche und platzsparende Konzepte zu ergänzen.

„Quo Vadis“ Fahrrad?

Der Trend zum Radfahren ist ungebrochen. Schaut man sich in den deutschen Städten um, so ist die Freude am Fahrrad und E-Bike deutlich zu erkennen, ist es doch das ideale Fortbewegungsmittel in den vom Auto- verkehr chronisch überlasteten Innenstädten. Im Freizeit- und Touristikbereich ist das E-Bike neben dem Fahrrad omnipräsent und kaum mehr wegzudenken. Und auch in den Bergen oder Wäldern trifft man inzwi- schen häufig auf das elektrounterstützte Fahrrad.

Sucht man nach Gründen für den Rückgang bei Produktion und Absatz des klassischen Fahrrades, so gibt es unter anderem folgende Aspekte zu nennen:

  • Hoher Fahrradbestand in Deutschland von aktuell ca. 73 Millionen Fahrzeugen. Über 80 % der Haushalte in Deutschland besitzen mindestens ein Fahrrad.
  • Fahrräder werden immer hochwertiger und demnach haltbarer. Die Bereitschaft der Konsumenten für Qualität mehr Geld auszugeben steigt seit Jahren.
  • Der Verkauf von Fahrzeugen im Preiseinstiegsbereich durch SB-Warenhäuser, Discounter und den LEH ist rückläufig.
  • Ein E-Bike-Kauf ersetzt häufiger den Kauf eines klassischen Fahrrades. Inzwischen gibt es Modelle, die optisch und auch vom Gewicht her nur noch schwer von einem Fahrrad zu unterscheiden sind. Dieser Trend wird sich in Zukunft durch alle Modellgruppen fortsetzen.
  • Die Bevölkerung wird immer älter. Auch wenn der Trend zu immer weniger Kindern pro Kopf ge- stoppt scheint, so macht sich der Rückgang der Geburtenraten in den letzten Jahrzehnten bemerk- bar.

    Die deutsche Fahrradindustrie blickt dennoch zuversichtlich in die Zukunft. Fahrrad und E-Bike bieten eine flexible, ökologische und vor allem wichtige Form der individuellen Alltagsmobilität der nächsten Jahrzehnte. Die Politik hat dies längst durch alle Fraktionen hindurch erkannt und fördert den Radverkehr zunehmend. Erst kürzlich wurde das Budget des Bundeshaushaltes auf € 200 Millionen pro Jahr erhöht.

    Im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl ist es jedoch wünschenswert, dass der Radverkehr noch stärker in den Fokus rückt und die Förderung ausgebaut wird. Nur wenn dem Radverkehr auch von Seiten der Politik der Platz eingeräumt wird, den er aufgrund seiner Bedeutung für eine nachhaltige Mobilität ver- dient, können die großen Potentiale ausgeschöpft werden.

    Der Zweirad-Industrie-Verband e.V. ist die nationale Interessenvertretung und Dienstleister der deutschen und internationalen Fahrradindustrie. Dazu gehören Hersteller und Importeure von Fahrrädern, Fahrradkom- ponenten, Zubehör und E-Bikes.

1) 1. Halbjahr: Modefachhandel auf Vorjahresniveau

Online-Handel mit einstelligem Umsatzplus

Im ersten Halbjahr 2017 hat der mittelständische Modefachhandel den Vorjahresumsatz nach ersten BTE-Berechnungen knapp halten können. Im Durchschnitt erzielte speziell der kleine und mittelgroße Textileinzelhandel in den ersten sechs Monaten zwar ein Pari, doch sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Unternehmen groß. Rund die Hälfte der Modehäuser dürfte den Vorjahresumsatz mehr oder weniger deutlich verfehlt haben. Angesichts einer Vorlage aus 2016 von im Durchschnitt minus ein Prozent, ist das Ergebnis damit oftmals unbefriedigend.

Diese BTE-Berechnungen werden von verschiedenen anderen Berichtskreisen mit mittelständischer Teilnehmerstruktur bestätigt. Auch das Statistische Bundesamt hat in seiner aktuell veröffentlichten 5-Prozent-Stichprobe für den Bekleidungshandel ein minimales Umsatzplus von 0,1 Prozent errechnet. In diesem Panel sind etliche Modefilialisten vertreten, die über Flächenexpansion wachsen. Die amtlichen Zahlen sind nicht flächenbereinigt.

Je nach Sortimentsschwerpunkt verlief das erste Halbjahr ebenfalls unterschiedlich. Während mit Damenbekleidung und der Herrenmode ein kleines Umsatzplus erzielt werden konnte, fielen die Kinderbekleidung und vor allem Haustextilien im mittleren einstelligen Bereich zurück.

Hinweis: Für den Handel mit Textilien (Meterwaren, Handarbeiten, Betten und Haustextilien) errechnete das Statistische Bundesamt im ersten Halbjahr ein Umsatzminus in Höhe von 1,5 Prozent. Dagegen kann sich der Handel mit Vorhängen, Gardinen und Teppichen sogar über ein Plus von 0,8 Prozent freuen.

Überdurchschnittlich hat sich der Online-/Versandhandel in den ersten sechs Monaten 2017 entwickelt. So veröffentlicht das Statistische Bundesamt für den „Versand- und Internethandel mit vorwiegend Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren“ per Ende Juni ein Umsatzplus in Höhe von 6,4 Prozent. Dieser Wert liegt etwas unter der Wachstumsrate des allgemeinen Online-/Versandhandels, der danach ein Plus von 7,9 Prozent erzielen konnte.

* * *

2) Kind + Jugend besuchen! 

Kostenfreier Eintritt für EHV-Mitglieder

Kinderausstatter sollten auf keinen Fall die nächste „Kind + Jugend“ vom 14. bis 17. September in Köln, die weltweit größte Messe für Kinderausstattung, verpassen. Insgesamt präsentiert sich dort in diesem Jahr eine Rekordzahl von über 1.200 Ausstellern aus mehr als 50 Ländern. Auf erstmalig 110.000 Quadratmetern werden Produktneuheiten und Weiterentwicklungen aus den Bereichen Kindermöbel, Sicherheitssitze, Kinderwagen, textile Ausstattungen, Hygieneartikel und Spielwaren angeboten. Rund 300 Aussteller zeigen Bekleidungsmode für Mutter und Kind.

Interessant ist auch das umfangreiche Rahmenprogramm mit dem Trendforum in Form von Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops, die wertvolle Profitipps und Best Practices für den Berufsalltag liefern. Internationale Experten informieren und beraten die Besucher u.a. zu typischem Kaufverhalten junger Eltern oder  geben Anregungen für das Ideen- und Innovationsmanagement innerhalb des eigenen Unternehmens. Weitere Informationen zur Messe im Internet unter www.kindundjugend.de. Dort können im Ticketshop bis einschließlich 17. September Eintrittskarten mit einem Nachlass von bis zu 40 Prozent online gekauft werden.

Besonderes Angebot: Der BTE und die Koelnmesse laden Einzelhandelsverbands- Mitglieder ein, die „Kind + Jugend“ kostenfrei zu besuchen. Interessenten melden sich dazu mit Angabe ihrer EHV-Mitgliedsnummer beim BTE, Alexandra Müller, Fax 0221/92150910, E-Mail: mueller@bte.de. Die berechtigten Einzelhändler erhalten dann einen persönlichen Gutscheincode, mit dem im Ticketshop unter www.kindundjugend.de eine kostenfreie Dauerkarte ausgedruckt oder heruntergeladen werden kann.

* * *